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Artikel vom Mittwoch, 19. April 2017

Bürgermeisterin von Lampedusa erhält UNESCO-Friedenspreis

Die Bürgermeisterin der süditalienischen Insel Lampedusa, Giuseppina Nicolini, und die französische Menschenrechtsorganisation SOS Mediterranee sind mit dem UNESCO-Friedenspreis ausgezeichnet worden. Begründet wurde die Preisverleihung am Mittwoch mit Nicolinis Beitrag zur Rettung von Flüchtlingen.

Die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giuseppina Nicolini, und die französische Menschenrechtsorganisation SOS Mediterranee sind mit dem UNESCO-Friedenspreis ausgezeichnet worden.

Die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giuseppina Nicolini, und die französische Menschenrechtsorganisation SOS Mediterranee sind mit dem UNESCO-Friedenspreis ausgezeichnet worden. - Foto: LaPresse

„Seit Nicolini 2012 zur Bürgermeisterin von Lampedusa gewählt wurde, hat sie sich durch ihre Menschlichkeit und in kontinuierlichem Einsatz im Umgang mit der Flüchtlingskrise und für die Integration der Migranten nach der Ankunft tausender Flüchtlinge auf der Küste Lampedusas und in Italien engagiert“, erklärte die Jury in Paris.

Der italienische Premier Paolo Gentiloni gratulierte der Bürgermeisterin zu der Auszeichnung.

Der nach dem Namen des früheren Präsidenten der Elfenbeinküste benannte Felix-Houphouet-Boigny-Friedenspreis der UN-Kulturorganisation UNESCO wurde 1989 ins Leben gerufen.

Gewürdigt werden mit dem Preis Institutionen oder Einzelpersonen, die sich um die Sicherung des Friedens verdient gemacht haben.

Berühmte Preisträger sind die früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela und Frederik W. De Klerk (1991), die israelischen Politiker Yitzhak Rabin, Simon Peres sowie Palästinenser-Präsident Yasser Arafat (1993).

apa

 
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