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Artikel vom Samstag, 8. September 2018

Doppelpass: Lega-Minister bereit für Dialog mit Wien

Der italienische Familienminister Lorenzo Fontana hat Dialogbereitschaft mit der österreichischen Bundesregierung in Sachen Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler signalisiert. Der Politiker der Lega traf am Samstag den österreichischen Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) in Triest.

Der italienische Familienminister Lorenzo Fontana hat Dialogbereitschaft mit der österreichischen Bundesregierung in Sachen Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler signalisiert.

Der italienische Familienminister Lorenzo Fontana hat Dialogbereitschaft mit der österreichischen Bundesregierung in Sachen Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler signalisiert. - Foto: shutterstock

Zuvor hatte noch das Außenministerium in Rom das Vorhaben Wiens als „unangebrachte Initiative“ bezeichnet. (STOL hat berichtet)

In einer Presseaussendung vom Freitagabend bekräftigte das Außenministerium „die Position, die bereits Außenminister Enzo Moavero Milanesi dargelegt hat: Österreichs Initiative ist wegen seiner potenziell störenden Tragweite unangebracht“. Die österreichischen Behörden hätten dem Außenministerium in Rom bestätigt, dass die Einführung der Doppelstaatsbürgerschaft Teil des Regierungsprogramms sei, hieß es weiter. Diesbezüglich habe Italien nun „diplomatische Schritte“ in Wien unternommen.

„Unsere Beziehungen zueinander sind sehr gut“

Sanftere Worte fand nun der italienische Familienminister. „Unsere Beziehungen zur österreichischen Regierung sind sehr gut“, betonte Fontana nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Über die Doppelstaatsbürgerschaft könne die italienische Regierung „ruhig“ zusammen mit Österreich diskutieren. Allerdings, so der Minister, habe das Thema keine Priorität. Vielmehr müsse das Problem, der illegalen Migration – also die Frage der Personen ohne Aufenthaltsgenehmigung, die in Europa unterwegs seien und „oft Probleme verursachen“ – gelöst werden.

Die Begegnung mit Kunasek erfolgte im Rahmen des italienisch-österreichischen Friedenstreffens im Andenken an die Kriegsgefallenen und Zivilopfer des Ersten Weltkrieges. Das Friedenstreffen findet an diesem Wochenende in Anwesenheit des Präsidenten der Region Friaul Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga, statt.

apa

Erwin Lazzeri, Placencia

Hessamandl, Hessaweibl zarugg zarugg - Hessamandl Hessaweibl zarugg zarugg....(spielten wir mit jenen kleinen Tierchen im Sand).............warum geht man dann nicht frisch ca 1000 Jahre zurück ???

08.09.2018 14:26 Uhr

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1 Kommentar

 

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