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Artikel vom Dienstag, 13. Februar 2018

Flüchtlinge: 50 Prozent weniger Ankünfte in Italien im Jahr 2018

Der rückläufige Trend bei den Migrantenankünften in Italien setzt sich auch im neuen Jahr fort. Seit Anfang 2018 sind 4731 Migranten über das Meer in Italien eingetroffen, das sind 49,9 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2017, teilte das italienische Innenministerium am Dienstag mit. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 betrug der Rückgang 22,7 Prozent.

Seit Anfang 2018 sind 4731 Migranten über das Meer in Italien eingetroffen.

Seit Anfang 2018 sind 4731 Migranten über das Meer in Italien eingetroffen. - Foto: shutterstock

Noch stärker ist der Rückgang, wenn man die Zahl der Migranten aus Libyen betrachtet. 3534 Flüchtlinge erreichten seit Anfang dieses Jahres aus dem nordafrikanischen Land Italien, das sind 60,7 Prozent weniger gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 und 42 Prozent gegenüber 2016. Die meisten in diesem Jahr eingetroffenen Migranten stammen aus Eritrea, Tunesien, Pakistan, Nigeria und Libyen. Seit Jahresbeginn trafen 621 unbegleitete minderjährige Migranten in Italien ein. Im Rahmen des Relocation-Programms wurden 11.934 Flüchtlinge umverteilt.

Knapp 120.000 Migranten im Gesamtjahr 2017

119.310 Migranten waren im Gesamtjahr 2017 von Libyen aus in Italien eingetroffen. Das sind 34 Prozent weniger als im Jahr 2016, als 181.436 Flüchtlinge das Land erreicht hatten.
Der italienische Innenminister Marco Minniti traf am Dienstag seinen tunesischen Kollegen Lofti Brahem in Rom. Besprochen wurde eine bilaterale Strategie im Kampf gegen Terrorismus, illegale Einwanderung und Zusammenarbeit zwischen Sicherheitskräften. Brahem sicherte Italien seinen vollen Einsatz zur Beschleunigung der Heimführung von Migranten, sowie zur Besserung des Informationsaustauschs zwischen den beiden Ländern.

apa

 

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