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Artikel vom Freitag, 17. Februar 2017

Hunderte Flüchtlinge überwinden Grenzzaun zu spanischer Exklave

Mehrere hundert Flüchtlinge haben am Freitagmorgen die Absperrung zu der spanischen Exklave Ceuta in Marokko überwunden.

Wieder sind hunderte Flüchtlinge über den Zaun in die spanische Exklave Ceuta eingedrungen. - Archivfoto vom Dezember 2016

Wieder sind hunderte Flüchtlinge über den Zaun in die spanische Exklave Ceuta eingedrungen. - Archivfoto vom Dezember 2016 - Foto: APA/AFP

Rettungskräfte berichteten im Internetdienst Twitter unter Berufung auf die Polizei in Ceuta von rund 500 Menschen, denen der Eintritt in die Stadt gelungen sein könnte. Die Polizei selbst sprach von „mehreren hundert“ Flüchtlingen in der Exklave.

Einige der Schutzsuchenden sowie mehrere Vertreter der Sicherheitskräfte wurden demnach verletzt. Einwanderer aus Afrika versuchen immer wieder, mit dem Vordringen auf die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla an der marokkanischen Mittelmeerküste EU-Boden zu erreichen.

Einzige EU-Außengrenzen in Afrika

Die beiden Exklaven haben die einzigen EU-Außengrenzen auf dem afrikanischen Kontinent. Die Grenzanlagen bestehen aus zwei sechs Meter hohen Zäunen, dazwischen erschwert ein Netz aus Stahlkabeln das Vorankommen, weshalb sich immer wieder Menschen dabei verletzen.

Auf TV-Bildern örtlicher Medien waren dutzende Migranten zu sehen, die freudig durch die Straßen von Ceuta liefen. Die Rettungskräfte erklärten, das spanische Rote Kreuz betreue in den Verwaltungszentren der spanischen Stadt rund 400 Menschen.

Bereits Anfang Dezember

Anfang Dezember war es 400 Migranten gelungen, auf das Gebiet von Ceuta vorzudringen. Am Neujahrstag versuchten erneut mehr als tausend Menschen, über den Absperrzaun zu gelangen, sie wurden aber von den Sicherheitskräften zurückgedrängt.

Menschenrechtsorganisationen fordern regelmäßig von der UNO und der EU, Druck auf Spanien auszuüben, damit Flüchtlinge einen Asylantrag stellen können. Im Jahr 2016 kamen nach Angaben der Internationalen

apa/afp

Ploner Walter, brixen

Gott sei donk, daß des die Frau Foppa net gsechn hot.Dou gibs Dekn mit an ruotn KREITZ weiß umrundet. Man kannt diskuttieren, selbst über Weißes und Rotes Kreuz.

17.02.2017 16:00 Uhr

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Klaudia Verdross, Meran

Und hat Spanien von seinem Grenzschutzrecht Gebrauch gemacht? Wohl eher nicht. Das Land Hätte hart und konsequent durchgreifen müssen.

17.02.2017 13:22 Uhr

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2 Kommentare

 

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