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Artikel vom Sonntag, 26. Mai 2019

Irak will im Streit zwischen Iran und USA vermitteln

In der Krise zwischen dem Iran und den USA hat sich der Irak als Vermittler angeboten. Sein Land werde eine entscheidende Rolle spielen, um die Spannungen zwischen Teheran und Washington zu reduzieren, sagte Iraks Parlamentspräsident Mohammed al-Halbusi am Sonntag nach einem Treffen mit dem iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif. Eine Eskalation in der Region müsse verhindert werden.

Die Außenminister al-Hakim und Zarif Foto: APA (AFP)

Die Außenminister al-Hakim und Zarif Foto: APA (AFP)

Der irakische Außenminister Mohammed al-Hakim rief zu mehr Dialog zwischen den Konfliktparteien auf. Die von den USA verhängten Sanktionen gegen den Iran bezeichnete der irakische Politiker als „nicht sinnvoll”. Der iranische Außenminister Zarif war zwei Tage zu Gesprächen in der irakischen Hauptstadt Bagdad.

Weitere US-Soldaten in den Nahen Osten entsandt

Die Krise zwischen Washington und Teheran eskaliert seit Monaten. Vor einem Jahr war US-Präsident Donald Trump einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen. Dadurch traten US-Wirtschaftssanktionen wieder in Kraft, die den Iran massiv unter Druck setzen. Die USA werfen der Führung in Teheran vor, Konflikte in der Region anzuheizen und Terrorismus zu unterstützen.

Am Freitag teilten die USA mit, weitere 1.500 Soldaten in den Nahen Osten zu entsenden. Zarif betonte am Sonntag, dass sein Land keine militärische Eskalation wolle.

apa/dpa

 

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