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Artikel vom Dienstag, 20. August 2019

Iran-Tanker: USA warnen Mittelmeer-Häfen vor „Terror-Hilfe”

Die USA haben Griechenland und alle Häfen im Mittelmeer gewarnt, den aus Gibraltar kommenden iranischen Supertanker nicht andocken zu lassen.

"Adrian Darya-1" ist auf dem Weg nach Griechenland Foto: APA (AFP)

"Adrian Darya-1" ist auf dem Weg nach Griechenland Foto: APA (AFP)

Geschäfte mit dem Schiff entsprächen einer Unterstützung von Terroristen, erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Dienstag. Jegliche Unterstützung für das Schiff könne hohe Geld- und langjährige Haftstrafen nach sich ziehen, warnte er.

Der Supertanker „Adrian Darya-1” schien zuletzt auf dem Weg in die griechische Hafenstadt Kalamata. Am Dienstag stellte das Schiff jedoch den Behörden zufolge noch keine offizielle Anfrage, um dort anzulegen. Der Tanker soll nach US-Angaben im Dienst der iranischen Revolutionsgarden stehen, die von Washington als Terrororganisation eingestuft werden.

„Verfolgen Bewegungen“

„Wir verfolgen die Bewegungen dieses Schiffes“, sagte der US-Sondergesandte für den Iran, Brian Hook, am Dienstag in New York. Man wolle sicherstellen, dass das Öl auf dem Tanker nicht für Irans „Terrorunterstützung” benutzt werden könne.

Deshalb habe man alle Länder aufgefordert, iranischen Tankern die Durchfahrt durch nationale Gewässer und das Ankern in Häfen zu verbieten.

apa/dpa

 

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