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Artikel vom Donnerstag, 20. Juli 2017

Italien: Gesetz zur Impfpflicht im Senat verabschiedet

Der italienische Senat hat am Donnerstag ein Gesetz verabschiedet, mit dem die von der Regierung beschlossene Impfpflicht für Kinder im Schulalter eingeführt wird. Das Gesetz wurde mit 171 Stimmen gegen 63 beschlossen. 19 Senatoren enthielten sich der Stimme.

Das Impf-Dekret wurde am Donnerstag vom Senat verabschiedet. Das umstrittene Gesetz muss noch von der Abgeordnetenkammer abgesegnet werden.

Das Impf-Dekret wurde am Donnerstag vom Senat verabschiedet. Das umstrittene Gesetz muss noch von der Abgeordnetenkammer abgesegnet werden. - Foto: shutterstock

Der Senat hat einige wichtige Neuerungen genehmigt. So wurde die Zahl der Pflichtimpfungen von zwölf auf zehn gesenkt, darunter Masern, Hirnhautentzündung, Tetanus, Kinderlähmung, Mumps, Keuchhusten und Feuchtblattern.

Die ursprünglich bei Impfverweigerung vorgesehene Meldung an den Staatsanwalt betreffend des Entzugs der elterlichen Erziehungsberechtigung und eine mögliche Zwangsimpfung der Kinder wurden aus dem Gesetz gestrichen.

Strafen bei Nicht-Beachtung gesenkt

Neu eingeführt wird die Pflicht der Gesundheitsbehörden, die Eltern vor einer Verhängung von Sanktionen zu einem Informations- und Aufklärungsgespräch einzuladen. Zusätzlich wurden die Verwaltungsstrafen für jene Eltern, welche die Impfpflicht nicht befolgen, weiter gesenkt.

Ursprünglich sah das von der Regierung verabschiedete Dekret eine Geldstrafe von 500 Euro bis 7.500 Euro vor. Nun wird es eine Geldstrafe von mindestens 100 Euro und maximal 500 Euro sein.

Ausschluss aus Kindergarten bleibt aufrecht

Im Fall der Nichtimpfung bleibt allerdings der Ausschluss aus den Kindergärten aufrecht. Falls der Vertrauensarzt allerdings eine Gefährdung für die Gesundheit des betroffenen Kindes attestiert, besteht keine Impfpflicht.

Sie wird mit dem Gesetz auch auf minderjährige unbegleitete Migrantenkinder ausgeweitet. Diese haben das Recht auf eine den italienischen Kindern qualitativ gleichwertige Gesundheitsversorgung.

Großdemonstration in Rom geplant

Am kommenden Samstag ist in Rom eine Großdemonstration gegen die Impfpflicht geplant, zu der tausende Demonstranten erwartet werden. Sie plädieren für das Recht der Eltern, frei zu entscheiden, ob sie ihre Kinder impfen wollen oder nicht.

apa

Josef Ploner, Freienfeld

Ich glaube nicht dass eine 10fach Impfung sinnvoll ist. Eine Impfung ist immer bedenklich und gefährlich, zum einen wegen der Impfstoffe, der Füllstoffe und den Nebenwirkungen. Wenn ich bedenke, unsere Kinder bekommen 10 Impfstoffe (Krankheitserreger, egal ob bakteriell oder viral) zugleich verabreicht, frage ich mich, ob unsere 171 Senatoren richtig recherchiert haben, oder ob sie mit einem gutgemeinten Wort der Pharmaindustrie zufrieden waren. Nebenwirkungen reichen von Allergien, Entzündungen über Asthma bis hin zu Autismus. Und die sogenannten Füllstoffe wären: Quecksilber, Thiomersal, Aluminiumhydroxid, Glyphosat, geklonte Krebszellen, fötales Gewebe, etc. Klingt nich besonders gesund und kindergerecht. Abschließend noch ein Zitat von Carl Sandburg:"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin," Armer König

20.07.2017 20:15 Uhr

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Schenk Helmut, Klausen

Wo sind wir nur gelandet in unserer heutigen Welt. Warum reden wir immer noch von Demokratie hier in Europa, wo ist diese? Was heißt eigentlich Demokratie, da wird immer groß von Freiheit geredet wenn es um Demokratie geht. Also, wo bleibt beim Thema Impfpflicht die Freiheit der Eltern? Ist die aktuelle Lage nicht eher mit Diktatur zu vergleichen? Mittlerweile könnte ich unzählige Beispiele nennen, die in unserem Land nichts mehr mit Demokratie zu tun haben. Demokratie hatten wir noch, als wir noch Kinder waren, da hatten wir eine schöne Zeit und eine Zeit wo Menschen noch viele Dinge selbst entscheiden konnten, also eine richtige Demokratie!! Was haben wir heute? (Wir haben nur mehr du musst, wir müssen, wehe wenn, wenn nicht dann,) Wo wird all das noch hinführen . Ich glaube wir sehen es in diesen Ländern, wo all diese Menschen zu uns herkommen die "nicht geimpft" sind. Am meisten leid tun mir all diese Eltern, die keine Freiheit mehr haben über Ihre eigenen Kinder.

20.07.2017 17:43 Uhr

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2 Kommentare

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