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Artikel vom Donnerstag, 6. Dezember 2018

Kollision von US-Militärflugzeugen vor Küste Japans

Nach dem Unfall von zwei US-Militärflugzeugen vor der Küste Japans ist eines der gefundenen Besatzungsmitglieder gestorben. Ein weiterer Soldat überlebte den Vorfall, nach fünf Besatzungsmitgliedern wurde noch gesucht. Ein F18-Kampfjet und ein Tankflugzeug vom Typ KC-130 Hercules waren in der Nacht bei einem Trainingsflug zusammengestoßen.

Tankflugzeug vom Typ KC-130 Hercules Foto: APA (Archiv/AFP)

Tankflugzeug vom Typ KC-130 Hercules Foto: APA (Archiv/AFP)

Wie die Marineinfanterie in Camp Butler im japanischen Okinawa mitteilte, ereignete sich der Vorfall rund 200 Kilometer vor der Küste. Der genaue Hergang war zunächst weiter unklar. Nach Militärangaben war eine Betankung Teil der Übung.

Einem Sprecher der japanischen Armee zufolge sollen sich an Bord der KC-130 fünf Besatzungsmitglieder befunden haben und an Bord des F-18-Kampfjets zwei. Japan beteiligte sich mit vier Flugzeugen und drei Schiffen an der Suche nach den vermissten US-Soldaten.

Die Unglücksursache war zunächst unklar. Die Mitteilung der Marineinfanterie in Camp Butler im japanischen Okinawa ließ offen, ob die beiden Flugzeuge womöglich bei einer Betankung kollidierten. „Die Umstände des Unfalls werden derzeit untersucht”, hieß es lediglich. In Japan sind rund 50.000 US-Soldaten stationiert.

apa/dpa/ag.

 

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