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Artikel vom Montag, 9. April 2018

NGOs fordern Stopp der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien

Nichtregierungsorganisationen haben einen Stopp der französischen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verlangt. Es gebe Hinweise, dass die Waffen von der Militärkoalition unter Führung Riads im Jemen eingesetzt würden, erklärten die Internationale Liga für Menschenrechte (FIDH) und andere Organisationen am Montag in Paris.

Nichtregierungsorganisationen haben bei einem Treffen am Montag einen Stopp der französischen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verlangt.

Nichtregierungsorganisationen haben bei einem Treffen am Montag einen Stopp der französischen Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien verlangt. - Foto: APA/AFP

Sie äußerten sich vor einem Treffen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman am Dienstag.

Nach Angaben der Organisationen sind die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zuletzt deutlich angestiegen. Alleine im Jahr 2016 habe Frankreich Waffen im Wert von einer Milliarde Euro an das Land geliefert. Human Rights Watch (HRW) wirft Saudi-Arabien „Kriegsverbrechen“ im Jemen vor.

Amnesty International rief Macron auf, wegen der hohen Zahl von Hinrichtungen in Saudi-Arabien auch das Thema Menschenrechte anzusprechen. Reporter ohne Grenzen forderte zudem die Freilassung des Bloggers Raif Badawi. Er war 2014 wegen „Beleidigung des Islam“ zu 10 Jahren Haft und tausend Peitschenhieben verurteilt worden.

apa/afp 

 

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