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Artikel vom Donnerstag, 20. September 2018

Nach Italiens Häfenschließungen: Schlepper setzen auf Motorboote

Nachdem Italien seine Häfen für Flüchtlings-Rettungsmissionen im Mittelmeer geschlossen hat, organisieren sich Schlepper aufs Neue, um Migranten nach Europa zu bringen. Schlepperbanden setzen auf schnelle Motorboote, die 20 bis 40 Passagiere an Bord nehmen, und die Radarsysteme und die Kontrolle der libyschen Küstenwache umgehen, berichtete die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“.

Mindestens 13 größere Banden teilen sich das Geschäft mit den Migranten.

Mindestens 13 größere Banden teilen sich das Geschäft mit den Migranten. - Foto: APA/AFP

Die starken Motorboote seien in der Lage, die 450 Kilometer lange Strecke zwischen Libyen und Sizilien mit einer Geschwindigkeit von zirka 80 Stundenkilometern zurückzulegen. Die Libyer seien mit ihren Schiffen nicht in der Lage, die Motorboote aufzuhalten, berichtete Ajela Abdelbari, ein Kommandant der libyschen Küstenwache.

Mehrere Banden teilten sich Geschäft mit Migranten

Mindestens 13 größere Banden teilen sich das Geschäft mit den Migranten, berichtete die italienische Tageszeitung. Aus der libyschen Stadt Misrata würden vor allem Migranten aus Bangladesch starten, aus Zlitan Marokkaner und Migranten aus Mali. Aus Khoms starten vor allem Migranten aus dem Sudan, Niger, Nigeria und Burkina Faso.

Die libysche Küstenwache hat allein in diesem Jahr 13.000 Migranten gerettet und nach Libyen zurückgeführt. Seit August würden jedoch die Schiffe wegen Treibstoffmangels und fehlender Ersatzzeile für die Schiffe kaum starten können, berichtete Abdelbari.

apa

Klaudia Verdross, Meran

Trotz dieses Kriminelle Gehabes, der Strafbestand nennt sich: Illegale Grenzüberschreitung und Menschenschmuggel, wird noch immer von Kirchen, 'Gutmenschen und geistig minderbemittelten Politikern, von armen "Flüchtlingen" gesprochen. Es handelt sich wohl viel mehr um gefährliche Invasoren....

26.09.2018 00:05 Uhr

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