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Artikel vom Mittwoch, 15. Mai 2019

Putin und Van der Bellen eröffnen Sotschi-Dialog

Der russische Präsident Wladimir Putin und Bundespräsident Alexander Van der Bellen haben am Mittwoch im Schwarzmeer-Badeort Sotschi das bilaterale Gesprächsforum „Sotschi-Dialog” eröffnet. Die beiden erklären in einer Pressekonferenz, die geplanten Veranstaltungen sollten die ohnehin guten Beziehungen vertieft werden.

Putin und Van der Bellen betonen das gute Verhältnis zwischen Russland und Österreich. - Foto: APA (AFP)

Putin und Van der Bellen betonen das gute Verhältnis zwischen Russland und Österreich. - Foto: APA (AFP)

Etwa zum Iran betonten die Staatsoberhäupter, dass sich Teheran an die Verpflichtungen des 2015 in Wien geschlossenen Atomabkommens gehalten habe. Sie kritisierten beide die USA dafür, aus der Vereinbarung ausgetreten zu sein. Es gehe nicht nur um „Vertragstreue”, sagte Van der Bellen, sondern er warnte auch davor, dass sich der Iran zu einem „Krisenherd” entwickeln könne. Und er sagte, dass die USA mit ihren Sanktionen gegen den Iran indirekt auch Europäer „bestrafen” würden.

Putin seinerseits erklärte, dass das „wohl meistkontrollierte und transparenteste Land auf der Welt” mit seinem angekündigten Teilausstieg aus dem Atomabkommen nur auf die USA geantwortet habe.

„Morgen werden alle vergessen haben, dass die USA der Initiator waren, und der Iran wird daran schuld sein”, antizipierte er. Und obwohl Russland das Abkommen retten wolle, könne es „nicht alles retten”. 

dpa

 

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