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Artikel vom Sonntag, 16. Juni 2019

Rom informiert „Sea Watch“ über Geldstrafe bei Landung in Italien

Das Innenministerium in Rom hat in der Nacht auf Sonntag ein Boot zur „Sea-Watch 3“ geschickt, um sicherzustellen, dass Kapitänin und Missionsleiter über das neue Dekret der italienischen Regierung informiert seien.

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Italien hat eine Geldstrafe ausgesetzt, sollte Sea-Watch auf Lampedusa anlegen. - Foto: Sea Watch/Twitter

Italien hat eine Geldstrafe ausgesetzt, sollte Sea-Watch auf Lampedusa anlegen. - Foto: Sea Watch/Twitter

Dieses sieht eine Geldstrafe von bis 50.000 Euro für Rettungsaktionen vor, die nicht im Einklang mit den internationalen Regeln erfolgen.

Die Mitteilung des Innenministeriums sei ein „Liebesbrief“ aus Rom, kommentierte die deutsche NGO „Sea Watch“ spöttisch. Das Schiff mit 43 Migranten an Bord ist noch in internationalen Gewässern unweit von Lampedusa unterwegs. Unklar ist noch, wo das Schiff mit den Migranten landen soll. Bei einer Landung in Italien droht dem Schiff die Konfiszierung.

12 deutsche Städten hätten sich zur Aufnahme der Migranten bereit erklärt. Darüber sei die italienische Regierung informiert worden. „Wir hoffen, dass dies eine Lösung sein kann“, sagte die italienische „Sea-Watch“-Sprecherin Giorgia Linardi.

Italien ließ am Samstag 10 von 53 Migranten an Bord des Rettungsschiffs „Sea-Watch 3“ aus humanitären Gründen auf die Insel Lampedusa. Die Behörden hätten eine Landungsgenehmigung erteilt, weil 7 Personen ärztliche Versorgung benötigten, so das Innenministerium in Rom. 3 Personen durften als Begleiter an Land.

Die Migranten wurden mit einem Schiff der italienischen Küstenwache auf die Insel gebracht.

apa

 

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