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Artikel vom Freitag, 14. September 2018

Salvini: Draghi sollte Italien helfen statt kritisieren

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, sollte sich um die italienischen Interessen kümmern statt das Land zu kritisieren, sagte Italiens Vizepremier Matteo Salvini am Donnerstag. Draghi, ein Italiener, hatte zuvor das Vorgehen der italienischen Regierung kritisiert. Man warte auf den italienischen Budgetentwurf, bisher gebe es nur Worte.

Draghi solle Italien helfen statt zu kritisieren, Matteo Salvini.

Draghi solle Italien helfen statt zu kritisieren, Matteo Salvini. - Foto: APA/AFP

„Ich zähle auf die Italiener in Europa, dass sie sich um die Interessen Italiens kümmern, so wie es in allen anderen Ländern passiert, und dass sie uns helfen und beraten und nicht nur kritisieren“, hieß es in einer Erklärung des italienischen Vizeregierungschefs und Chefs der rechtspopulistischen Lega.

Die Regierung in Rom aus der Fünf-Sterne-Bewegung und Lega steckt im Dilemma, teure Wahlversprechen umzusetzen und dennoch ein Budget vorzulegen, ohne die EU-Regeln zu brechen. Die EU-Kommission hat die Koalition wiederholt gemahnt, den Schuldenberg abzubauen.

apa/reuters

Felix Pfitscher, Frankfurt am Main

Mr. Salvini! Auch für Italien lässt bzw. muss der EZB-Chef M. Draghi den Euro schmelzen lassen. Um Wahlversprechen einzuhalten und dann umzusetzen braucht es nicht Europa. Jedenfalls wird der Greifarm ins eurpäische Portemonnaie dünner. Ohne stichfeste Reformen greift Italiens Konjunktur noch lange nicht an. Die "NULL-ZINSPOLITIK" muss ein "ENDE" haben.

14.09.2018 10:09 Uhr

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