Startseite » Politik im Überblick » Politik

Artikel vom Donnerstag, 13. September 2018

Salvini laut „Time“: „Meistgefürchteter Mann Europas“

Vor seinem am Freitag geplanten Besuch in Wien genießt der italienische Innenminister und Chef der rechten Regierungspartei Lega, Matteo Salvini, großes Interesse ausländischer Medien. Das US-Magazin„Time“ widmet Salvini die Titelseite und bezeichnet ihn als „meistgefürchteten Mann Europas“.

Das US-Magazin„Time“ widmet Salvini die Titelseite und bezeichnet ihn als „meistgefürchteten Mann Europas“. - Foto: Ansa

Das US-Magazin„Time“ widmet Salvini die Titelseite und bezeichnet ihn als „meistgefürchteten Mann Europas“. - Foto: Ansa

Im Interview mit dem Magazin verglich sich der 45-Jährige mit US-Präsident Donald Trump wegen der Attacken von Journalisten, Schauspielern, Regisseuren und Musikern. „Dies bezeugt, dass wir gut arbeiten“, erklärte der italienische Vizepremier. Er setze sich dafür ein, den „europäischen Geist“ wiederzufinden, der von den Führungseliten der EU „verraten“ worden sei. „Es ist offenkundig, dass wir die europäische Dynamik ändern müssen“, erklärte der seit zweieinhalb Monaten als Innenminister amtierende Salvini.

Foto: Ansa

„Europa zu ändern, ist ein großes Ziel – doch ich denke es ist in unserer Reichweite“, so Salvini. Derzeit erlebe man einen Konflikt zwischen Führungseliten und Völkern. „Ich habe mich entschieden, die Dinge von innen heraus zu ändern. Das ist der schwierigste, längste und komplizierteste Weg – doch es ist die konkreteste Lösung“, so Salvini. Ihm sei es wichtig, die europäischen Werte und die jüdisch-christlichen Wurzeln des Kontinents zu verteidigen.

Der Lega-Chef bekräftigte seine Absicht, sich weiterhin für ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland einzusetzen. Eine gute Partnerschaft zwischen Russland und Europa sei ein Hauptanliegen. Vorwürfe russischer Einmischung bei den US-Wahlen seien „lächerlich“, meinte Salvini.

apa

armin huber, bozen

Ich bin ganz der Meinung von Frau Verdross.... Leider tritt in Europa das Gutmensch-Syndrom an die Stelle der Vernunft. Das Schlimme dabei ist aber, dass sogar Europas Politiker sich davon leiten lassen um Wählerstimmen von doofen Bürgern zu sichern und nicht aufzufallen. Gott sei Dank gibt es einige wenige Politiker, wie z.B. Salvini, die ein Vordenkerrolle einnehmen und erkannt haben, dass die Folgen von Ignoranz und Leichtsinn für Europa verheerend sein können und den Mut haben dagegen zu rudern was dringend notwendig ist.

14.09.2018 12:24 Uhr

Melden

Klaudia Verdross, Meran

Wenn einer Italien/Europa noch rettet, dann ist es Salvini mit seiner Lega. Man sollte diese Partei auch in Südtirol stark machen, wofür man bei den Wahlen in Kürze die Gelegenheit hat. Amerika hatte Glück mit einem Präsidenten wie Donald Trump. Südtirol hat durch die neue Regierung in Rom ebenso eine gute Chance bekommen, die katastrophalen und dissoziativen Zustände in den Städten und Dörfern, durch zugewanderte Illegale, zu beenden. Es wäre abzuwarten, ob die linke Svp, sollte sie wieder gewählt werden, was eine kleine oder mittelgrosse Mehrheit hier nicht hoffen möchte, mit Salvinis Lega kooperieren wird. Sie wird dies aus pseudo-gutmenschlichen Gründen, wohl lieber unterlassen...... Nur die Freiheitlichen waren zugegen, als Alice Weidel (AFD) dem Landhaus in Bozen einen Besuch abstattete. Kompatscher und Co wollen mit den "Rechten und Faschisten" natürlich nichts zu tun haben, worin man wieder mal sieht, wie borniert manche Svp Politiker sind. Hauptsache das gute Gesicht wird gewahrt und man bleibt Links, weil das gerade in ist oder von der destruktiven Eu-Politik vorgeschrieben wird. Egal welche Nachteile für den Bürger dadurch entstehen: Die härte von Strafdelikten werdenvon gefährlichen Gutmenschen gerne heruntergespielt und aus der Realität wegradiert....

14.09.2018 00:14 Uhr

Melden

2 Kommentare

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos