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Artikel vom Samstag, 13. Juli 2019

Slowenien gegen Migrationsbarriere an Grenze zu Italien

Der slowenische Präsident Borut Pahor hat am Samstag bei einem Besuch in Triest betont, dass keine Anti-Migrantenbarriere an der italienisch-slowenischen Grenze errichtet werden dürfe.

Borut Pahor ist gegen eine Anti-Migrantenbarriere an der italienischen-slowenischen Grenze. - Foto: APA/AFP

Borut Pahor ist gegen eine Anti-Migrantenbarriere an der italienischen-slowenischen Grenze. - Foto: APA/AFP

„Italien und Slowenien gehören beide dem Schengen-Raum an. Es dürfen keine weitere Maßnahmen zum Grenzschutz ergriffen werden“, so Pahor nach Medienangaben.

Pahor traf am Samstag den Präsidenten der Region Friaul-Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga. Dieser drängt auf eine Verschärfung der Anti-Migrationskontrollen an der Grenze zu Slowenien, um die illegale Einwanderung zu stoppen, die in den letzten Monaten zugenommen hat.

Pahor beteiligte sich am Samstag an einer Gedenkzeremonie anlässlich des 99. Jahrestags des Brands des „Narodni Doms“ in Triest. Dabei handelte es sich um das Kulturzentrum der slowenischen Bevölkerung in der damals zu Österreich-Ungarn gehörenden Stadt. Am 13. Juli 1920 wurde der „Narodni Dom“ als eines der nationalen Symbole der Slowenen in Triest von italienischen Faschisten niedergebrannt. Der Anschlag wurde vom späteren Sekretär der National-Faschistischen Partei, Francesco Giunta, initiiert und galt als Vergeltungsmaßnahme, nachdem bei Unruhen in Split zwei italienische Soldaten von jugoslawischen Sicherheitskräften erschossen worden waren.

Seit 1. Juli sind 4 gemischte italienisch-slowenische Streifen im Einsatz. Polizisten aus den beiden Ländern patrouillieren zusammen an der Grenze nahe Triest und Görz (Gorizia). Auf slowenischer Seite - in Koper und Nova Gorica (Neu-Görz) - sind drei gemischte Polizeistreifen im Einsatz. Die Patrouillen sind bis 30. September geplant und könnten danach verlängert werden, wie es aus Rom hieß.

In Sachen Migration sieht Innenminister Matteo Salvini die Lage anders als Pahor. „Wenn mehr Polizisten genügen, ist alles in Ordnung. Ansonsten werden wir auch Schutzbarrieren an der slowenischen Grenze installieren“, sagte Salvini bei einer Veranstaltung seiner Regierungspartei Lega in der Provinz Verona am Freitagabend.

apa

Monika Thum, München

Sie, Walter Bamer, scheinen ein einfältiger und flachdenkender Mensch zu sein. Gackern Sie in Ihrem Hühnerstall herum, da kommen Sie nämlich her.

24.07.2019 14:04 Uhr

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Walter Bamer, Bozen

Dann spende doch als hier blöd rumzugackern...

18.07.2019 07:22 Uhr

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Monika Thum, München

Lieber Paul Weger, ich kenne als Deutsche die Gründe der Migration. Es sind vorwiegend wirtschaftliche. Darum sollten Sie niemandem sagen, dass wir Verantwortung für die Migration tragen. Man könnte in Afrika und anderen armen Ländern helfen. Da wäre ich sofort mit dabei und würde spenden. Die Migration unbegrenzt nach Europa leiten hat nur den Zweck, dass man Migration als Kriegswaffe benutzt. Sagen Sie mir, welchen Sinn eine unkontrollierte Zuwanderung macht? Wissen Sie, dass bei uns 200.000 Migraten pro Jahr zugelassen sind? Das ist jedes Jahr eine Stadt in der Größe von Aachen. Wie soll das überhaupt gehen?

17.07.2019 17:20 Uhr

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Paul Weger, Bozen

Oder einer, der nicht auf Stimmenfang ist und nicht Bürger vertretet, die nur sich und den eigenen Wohlstand (auf Kosten der Entwicklungsländer) sehen, sondern der die Zusammenhänge der Migration und die Verantwortung der Wohlstandgesellschaft versteht. Dass aber die Migration kontrolliert ablaufen muss, das versteht sich von selbst. Liebe Klaudia, es ist so einfach, über die Migration zu schimpfen, aber wenn du die Gründe dafür kennen würdest und diese Gründe auch nur teils sehen würdest, würde sich deine Meinung dazu schnell ändern........

14.07.2019 09:41 Uhr

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Klaudia Verdross, Meran

Wieder so ein Gutmensch Politiker, der die Migration fördert.

14.07.2019 00:06 Uhr

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5 Kommentare

 

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