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Artikel vom Donnerstag, 6. Dezember 2018

Strache bringt Soros mit Migrationsströmen in Verbindung

Laut dem österreichischen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ist der ungarischstämmige US-Milliardär George Soros dafür bekannt, Migration zu unterstützten. Diesen Umstand müsse man „nicht gutheißen” sagte Strache im Interview mit dem „Standard”.

Strache sieht FPÖ auf einer Ebene mit Netanyahu Foto: APA (Archiv)

Strache sieht FPÖ auf einer Ebene mit Netanyahu Foto: APA (Archiv)

In dieser Frage sei die FPÖ „mit dem israelischen Premier (Benjamin) Netanyahu auf einer Ebene”, so der Vizekanzler, der von der Zeitung mit den Äußerungen seines Klubobmanns Johann Gudenus vom April konfrontiert wurde. Gudenus hatte von „stichhaltigen Gerüchten” gesprochen, wonach Soros „gezielt Migrantenströme nach Europa” lenken würde.

Strache verteidigte sich in dem „Standard”-Interview auch gegen den Vorwurf, mit dem Begriff „Wanderuniversität” für die Central European University (CEU) das antisemitische Bild vom „Wanderjuden” heraufbeschworen zu haben. Die „Unterstellung” sei „an den Haaren herbeigezogen”. Die von Soros gegründete Uni sei aber „eine Briefkastenuniversität” ohne „Referenzstandort”. Und das müsse man „kritisch hinterfragen”, sagte er mit Blick auf die angekündigte Teilübersiedelung der Privatuni von Budapest nach Wien.

apa

Klaudia Verdross, Meran

In den Staaten wird dieser Sorros als Schwerst Krimineller verfolgt, dem neben einer langjährigen Haftstrafe auch Enteignung droht. Hier gilt er noch immer als der grosse "Retter" Herr Strache scheint den richtigen Durchblick zu haben.

07.12.2018 00:22 Uhr

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