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Artikel vom Freitag, 15. März 2019

Terrorakt in Neuseeland: Mutter von Stockholm-Opfer distanziert sich

Der Hauptverdächtige der blutigen Moscheen-Angriffe in Christchurch hat in einem Internet-Manifest angegeben, er habe damit den Tod der 11-jährigen Schwedin Ebba Akerlund bei einem islamistischen Anschlag vor knapp zwei Jahren rächen wollen.

Der Attentäter von Christchurch hatte erklärt, er habe auch im Gedenken an die 11-jährige Edda aus Schweden gehandelt. - Foto: AP

Der Attentäter von Christchurch hatte erklärt, er habe auch im Gedenken an die 11-jährige Edda aus Schweden gehandelt. - Foto: AP

In einer ersten Reaktion verurteilte Ebbas Mutter am Freitag scharf den Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch.

Die Tat widerspreche allem, für das ihre Tochter stand, sagte Jeannete Akerlund dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender STV. Ebba sei den Menschen zugewandt gewesen, sagte ihre Mutter.

„Sie strahlte Liebe aus, keinen Hass“. Sie leide mit allen Familien, die von dem Anschlag in Neuseeland betroffen seien, fügte Akerlund hinzu. „Ich verurteile jede Form von Gewalt.“

Der Tod der Elfjährigen bei dem Anschlag am 7. April 2017 hatte die Menschen in Schweden erschüttert. Ebba wollte sich nach der Schule mit ihrer Mutter im Zentrum von Stockholm treffen, als ein Lastwagen in voller Fahrt durch eine Einkaufsstraße raste und sie und vier weitere Menschen tötete. 

Der Täter, ein abgewiesener Asylsuchender aus Usbekistan, wurde im Juni 2018 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Kurz vor der Tat hatte er der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS) Treue geschworen.

apa/afp

 

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