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Artikel vom Montag, 17. Juli 2017

Trumps Umfragewerte historisch schlecht

Knapp ein halbes Jahr nach der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident schwindet die Zustimmung zu seiner Amtsführung weiter.

Donald Trump

Donald Trump - Foto: LaPresse

Neuen Umfragen im Auftrag des Senders ABC und der „Washington Post“ einerseits, und des Institutes Gallup andererseits, sehen Trump bei einer Zustimmungsquote von weniger als 40 Prozent.

Dies sind die schlechtesten Umfragewerte für einen US-Präsidenten nach sechs Monaten Amtszeit seit 70 Jahren. Barack Obama lag zum gleichen Zeitpunkt seiner ersten Amtszeit bei etwa 56 Prozent Zustimmung.

Trump selbst wies die Umfragewerte zurück. Die Umfragen von ABC und „Washington Post“ seien diejenigen gewesen, die bei der Präsidentschaftswahl im vergangenen November am weitesten daneben gelegen hätten. Tatsächlich hatten einige Umfragen bei der Wahl den Vorsprung von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton überschätzt, die erwähnte Umfrage lag jedoch nicht an der Spitze.

Republikaner stehen weiter hinter Trump

Das konservative Umfrageinstitut Rasmussen Reports sieht Trump mit einer Zustimmung von 43 Prozent ebenfalls im Umfragetal. Nur an einem Tag seit der Amtseinführung lag er mit 42 Prozent bei diesem Institut noch schlechter.

Die Umfragen zeigen, dass die Republikaner-Basis noch weitgehend zum Präsidenten hält – 82 Prozent unterstützen der ABC/„Washington Post“-Umfrage zufolge die Politik Trumps, im Vergleich zu 84 Prozent im April.

Bei den Stammwählern machen sich nur ganz langsam erste Absetztendenzen bemerkbar. Größere Verluste muss Trump bei den Wechselwählern hinnehmen. Dort verlor er im Vergleich zu April um sechs Punkte.

dpa

 
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