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Artikel vom Montag, 15. Juli 2019

USA wollen Hürden für Asyl-Gesuche erhöhen

Die USA wollen ab Dienstag Asylanträge von Migranten an der Grenze zu Mexiko ablehnen, wenn sie auf ihrem Weg nicht zuvor in Mexiko oder einem anderen Land den Flüchtlingsstatus beantragt haben. Wie Justizminister Bill Barr am Montag erklärte, soll die Neuregelung „Wirtschaftsmigranten abhalten, die unser Asylsystem ausnutzen wollen“.

US-Präsident Donald Trump verfolgt seit Beginn seiner Präsidentschaft eine harte Einwanderungspolitik.

US-Präsident Donald Trump verfolgt seit Beginn seiner Präsidentschaft eine harte Einwanderungspolitik. - Foto: shutterstock

Nur wenn der Asylantrag von anderen Ländern entlang des Fluchtweges abgelehnt wurde, könnten die Geflüchteten einen Antrag in den USA stellen, berichtete der Sender Fox News (Online) unter Berufung auf das Heimatschutzministerium.

„Die USA sind großzügig“, heißt es in Barrs Erklärung. Allerdings seien die Vereinigten Staaten „absolut überfordert von der Last“, die mit der Ankunft von „Hunderttausenden Fremden an der südlichen Grenze“ einhergehe.

Trump will bei Präsidentenwahl 2020 punkten

Die meisten Einwanderer aus dem Süden kommen derzeit aus Mittel-Amerika und passieren dabei Staaten wie Guatemala und Mexiko. Die Regelung soll dem Ministerium zufolge schon ab Dienstag gelten.
US-Präsident Donald Trump verfolgt seit Beginn seiner Präsidentschaft eine harte Einwanderungspolitik.

Insbesondere an der Grenze zu Mexiko versucht er, die Zahl illegaler Einreisen durch eine strikte Abschottung zu senken. Er hofft, damit bei der Präsidentenwahl 2020 punkten zu können, auch wenn sein Kurs umstritten ist.

apa

 

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