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Artikel vom Donnerstag, 7. Dezember 2017

Ski alpin: Tödliche Unfälle im Rennsport

Dreieinhalb Wochen nach dem Unfalltod des französischen Weltcup-Abfahrers David Poisson beim Training in Nakiska in Kanada ist mit Max Burkhart ein weiterer Rennläufer auf der Piste verstorben.

Im Skisport kam es bereits zu vielen tödlichen Unfällen.

Im Skisport kam es bereits zu vielen tödlichen Unfällen. - Foto: shutterstock

Der 17-jährige deutsche Nachwuchs-Fahrer erlag am Mittwoch im Krankenhaus seinen tödlichen Verletzungen, die er sich Dienstag bei einem Sturz in einer Nor-Am-Cup-Abfahrt in Lake Louise zugezogen hatte.

Im Skisport (Rennen, Training, Tests) kam es bereits zu vielen tödlichen Unfälle: 

1959: Toni Mark (AUT) Wallberg/BRD (Riesentorlauf)
1959: John Semmelinck (CAN) Garmisch (Abfahrt)
1964: Ross Milne (AUS) Innsbruck (Abfahrtstraining Patscherkofel)
1964: Walter Mussner (ITA) Cervinia (Geschwindigkeitstests)
1969: Silvia Suter (SUI) Sportinia (FIS-Abfahrt)
1970: Michel Bozon (FRA) Megeve (Weltcup-Abfahrt)
1972: David Novelle (USA) Winter Park (Abfahrt)
1975: Michel Dujon (FRA) Tignes (Skitests)
1975: Markku Vuopala (FIN) Lienz (Junioren-EM)
1979: Leonardo David (ITA) Lake Placid (Abfahrt)
(erlag erst 1985 seinen schweren Kopfverletzungen)
1991: Gernot Reinstadler (AUT) Wengen (Abfahrtstraining)
1994: Ulrike Maier (AUT) Garmisch-Partenkirchen (Abfahrt)
2001: Regine Cavagnoud (FRA/Super-G-Weltmeisterin) stößt beim
Abfahrts-Training in Pitztal mit dem deutschen Trainer Markus
Anwander zusammen und erliegt zwei Tage später in der
Uni-Klinik von Innsbruck ihren schweren Verletzungen.
2002: Werner Elmer (SUI) Verbier (FIS-Rennen)
2017: David Poisson (FRA) Nakiska/Kanada (Training)
2017: Max Burkhart (GER) Lake Louise/Kanada (Nor-Am-Cup-Abfahrt)

apa

 

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