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Artikel vom Mittwoch, 13. Juni 2018

30 Millionen Euro für Südtirols digitale Entwicklung

Investitionen zur Digitalisierung der Landesverwaltung, besonders im Bereich Landwirtschaft und Schule: Das sind die Schwerpunkte im Programm von SIAG (Südtiroler Informatik AG). Die Landesregierung hat am Dienstag das 3.Jahresprogramm 2018 bis 20 genehmigt, mit dem Investitionen in der Höhe von 29,4 Millionen Euro verbunden sind.

Das Data-Center der SIAG - Foto: lpa

Das Data-Center der SIAG - Foto: lpa

Insgesamt schreitet die Digitalisierung in Südtirol zügig voran: Die SIAG arbeitet im Auftrag der Landesverwaltung an der Aktivierung neuer Dienste in unterschiedlichen Bereichen. Die Landesregierung hat am Dienstag das 3.Jahresprogramm 2018 bis 20 genehmigt, mit dem Investitionen in der Höhe von 29,4 Millionen Euro verbunden sind. „Die Herausforderungen im IT-Bereich sind sehr vielfältig und umfassend. Darum ist es wichtig vorausschauend zu agieren und Investitionen langfristig zu planen", betont Informatiklandesrätin Waltraud Deeg.

Das Instrument der Mehrjahresplanung, welches im vorigen Jahr erstmals in Form des 3-Jahresprogrammes eingeführt wurde, habe sich als richtig erwiesen und werde auch in den kommenden Jahren zur Anwendung kommen.

375 IT-Dienste

Zudem wurde der Dienstvertrag mit der Südtiroler Informatik AG erneuert. Dieser sieht die Regelung jener IT-Dienste vor, welche die SIAG für die Landesverwaltung erbringt. Damit gemeint sind insgesamt 375 IT-Dienste, die in 23 inhaltlich zusammengehörige Bereiche gegliedert sind. Dabei werden in Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen der Landesverwaltung und den Informatikfachleuten der SIAG passgenaue IT-Lösungen für die Verwaltung erarbeitet und umgesetzt.

Landwirtschaft und Schule im Fokus

Wichtige Investitionen stehen in den Bereichen Landwirtschaft und Schule, aber auch in der digitalen Verwaltung an. So wird in den kommenden Monaten intensiv an der Entwicklung einer Plattform für das Beitragswesen in der Landwirtschaft ab dem Jahr 2020 gearbeitet. Auch im Zusammenhang mit der Einführung der elektronischen Patientenakte stehen Investitionen an.

„Das langfristige Ziel dieser Investitionen ist es Südtirol im Digitalisierungsprozess weiter voranzubringen und dabei sinnvolle Dienste für die Verwaltung, vor allem aber für die Bürger auf- und auszubauen", betont Landesrätin Deeg. Schließlich sei man auf dem Weg hin zu einer bürgernahen, modernen Verwaltung, die den Bürgern und Unternehmen unnötige Wege und Wartezeit erspare.

lpa/stol

 

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