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Artikel vom Donnerstag, 11. Oktober 2018

Autoindustrie: Neue Tests in den Laboren von Eurac Research

Über einen Zeitraum von 12 Monaten werden in den Laboren von Eurac Research im NOI Techpark Elektronik- und Kunststoffbestandteile für die Autoindustrie getestet: Dies vereinbarte das internationale Großunternehmen Röchling mit dem Bozner Forschungszentrum. Röchling beschäftigt in Leifers über 900 Mitarbeiter und betreibt eine Abteilung für Forschung und Entwicklung.

In den Laboren von Eurac Research im NOI Techpark werden Elektronik- und Kunststoffbestandteile für die Autoindustrie getestet. - Foto: Eurac

In den Laboren von Eurac Research im NOI Techpark werden Elektronik- und Kunststoffbestandteile für die Autoindustrie getestet. - Foto: Eurac

Insgesamt 3000 Teststunden sind geplant, um Belastbarkeit und Effizienz der Bestandteile auf die Probe zu stellen. Dazu werden sie über mehrere Tage ununterbrochen extremen Umweltbedingungen ausgesetzt: Temperaturen bis Minus 40 Grad Celsius, Luftfeuchtigkeit bis zu 95 Prozent, ausdauernder künstlicher Sonnenbestrahlung.

Getestete Produkte für europäische Autohersteller

Die getesteten Bestandteile – unter anderem Systeme, um den Schadstoffausstoß von Dieselmotoren zu reduzieren – sind für fast alle europäischen Autohersteller bestimmt.

Für die Tests wird das „Accelerated Life Testing Lab“ von Eurac Research genutzt, in dem beschleunigte Lebenszyklen von Industrieprodukten simuliert werden können, um zu beurteilen, wie sich die Leistungsfähigkeit – etwa von Fotovoltaikmodulen, Kunstoffen oder elektronischen Komponenten –  im Verlauf der Nutzungsdauer ändert.

Tests durch Zusammenspiel sämtlicher Stressfaktoren

Solche Tests verlangen eine komplexe Versuchsanordnung: Es gilt, das Zusammenspiel sämtlicher Stressfaktoren zu simulieren, denen die Bestandteile und Materialien ausgesetzt sind.

„Dies ist eine umfassende, intensive Zusammenarbeit, und Röchling als lokales und gleichzeitig internationales Unternehmen ein idealer Partner für unsere Forschungstätigkeiten“ erklärt Wolfram Sparber, Leiter des Instituts für Erneuerbare Energie von Eurac Research.

„Zudem hat der Automobilsektor, auch die E-Mobilität, hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Bestandteile – für uns bedeutet dies, dass wir unsere Kompetenzen und Erfahrung in einem sehr anspruchsvollen, interessanten Bereich einsetzen können.”

stol

 

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