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Artikel vom Montag, 19. August 2019

BBT auf gutem Weg

Der Bau des Brennerbasistunnels schreitet zügig voran.

Der Bau des Brennerbasistunnels ist auf einem guten Weg.

Der Bau des Brennerbasistunnels ist auf einem guten Weg. - Foto: LPA

Der Landtagsabgeordnete Helmut Tauber informiert sich regelmäßig über den Baufortschritt. Bei seinem letzten Gespräch mit dem Direktor der BBT Beobachtungsstelle Martin Ausserdorfer vor kurzem, ging es um Bauzeit und Kosten des Großprojektes.

„Es ist für das Eisacktal, ja für ganz Südtirol von entscheidender Bedeutung, dass dieser Tunnel so bald wie möglich in Betrieb geht und die Menschen entlang der Transitroute entlastet“, so Tauber.

Der Tunnel soll voraussichtlich 2027 fertig sein

Direktor Ausserdorfer konnte zufriedenstellende Informationen liefern. „Wir liegen voll im Zeitplan. Der Tunnel wird 2027 fertig sein und 2028 in Betrieb gehen. Was die Kosten betrifft liegen wir sogar niedriger als geplant. Die Kosten der einzelnen, bereits errichteten BBT SE-Baulose waren bisher stets innerhalb der vom Aufsichtsrat genehmigten Kosten. So wurden die Projektkosten in den letzten Jahren durch bauliche und logistische Optimierungen um ca. 350 Mio. € reduziert.“, erklärt Ausserdorfer.

Auch Bezirkspräsident Walter Baumgartner zeigt sich mit dem Baufortschritt zufrieden: „Der BBT ist auf einem guten Weg und auch bei der Zulaufstrecke durch das Eisacktal ist es gelungen, eine gute Lösung mit der Eisenbahngesellschaft und den Anrainergemeinden zu finden.“

stol

Karl Muigg, Terfens

Solange es keine ausgebauten Zulaufstrecken in Bayern und Italien gibt, ist der Brennerbasistunnel für eine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene bedeutungslos und das nicht nur im Eisacktal. Denn von den rd.200km Zulaufstrecke zwischen dem Südportal des BBT und Verona sollten laut einer Imformationsveranstaltung in Franzensfeste im Jahre 2017 mit den Vertretern der FS und dem Südtiroler Landeshauptmann der Bau des Schalderer-Tunnels mit 15,5 km Länge und des Grödner- Tunnels mit 5,9 km Länge im Jahre 2018 begonnen haben. Nach einer Anfrage bei der BBT- Informationsstelle soll nun der Bau dieser insgsamt mehr als 21 km langen Tunnel 2020 beginnen. Die Umfahrung Bozen von Kardaun bis Branzoll also eine Streckenlänge 14,4 km gibt es nur Planungen. Die Umfahrung Trient liegt nur als Machbarkeitstudie vor. Die Einfahrt Verona, also eine Neubaustrecke von 14,4 km wovon 9,8km in offener und 5km als Tunnelstrecken hergestellt werden sollen, steht nur auf dem Papier. Zusammengefasst gibt es von den 200km Zulaufstrecke Süd zum Basistunnel, also vom Südportal bis Verona noch nichts. Und so trist wie an der italienischen Zulaufstrecke sieht es auch in Bayern mit dem Zulauf aus. Von den verkehrspolitischen Voraussetzungen in Italien ganz zu schweigen.

19.08.2019 11:00 Uhr

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