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Artikel vom Dienstag, 20. August 2019

Brennerautobahn: Rückblick ins Jahr 1969

Der „Bayerische Rundfunk“ hat aus seinem Video-Archiv einen sehenswerten Beitrag veröffentlicht, der die Brennerautobahn kurz nach dem Bau im Jahr 1969, also vor 50 Jahren, zeigt.

So sah das Verkehrsschild aus, das auf die Brennerautobahn verwies. - Foto: Screenshot Facebook/Bayerischer Rundfunk

So sah das Verkehrsschild aus, das auf die Brennerautobahn verwies. - Foto: Screenshot Facebook/Bayerischer Rundfunk

1957 wurde erstmals die Errichtung einer Autobahn über die Alpen in Erwägung gezogen. Dieser Bau sollte den Verkehr zwischen Italien und Österreich für immer verändern, denn heutzutage zählt die Brennerautobahn zu den wichtigsten Verkehrsachsen Europas.

Vor 60 Jahren, am 25. April 1959, war es dann soweit. Mit dem Spatenstich für die Europabrücke wurden die Arbeiten auf österreichischer Seite eingeleitet.

Verkehrsrevolution im Alpenraum

Der 1. Teil von Innsbruck bis zum Brenner wurde 1968 vollendet. Man kann von einer Verkehrsrevolution im Alpenraum sprechen, denn von da an war es erstmals möglich, in weniger als einer halben Stunde von Innsbruck aus den Brenner zu erreichen. Für die Strecke Innsbruck-Brenner mussten vor der Errichtung der Autobahn einige Stunden Fahrt in Anspruch genommen werden, wie aus dem Video-Beitrag des „Bayerischen Rundfunks“ hervorgeht.

Auf italienischer Seite startete der Bau der Brennerautobahn erst im Jahr 1966. Träger der Autobahn ist hierzulande seit 1959 die Brennerautobahn AG. Seit 1974 brettern täglich unzählige Autos über die Brennerautobahn. Damals wurde am Gründonnerstag die Brennerautobahn Bozen-Brenner, mit der Eröffnung des wichtigen Teilstückes Klausen-Bozen Süd, für den Verkehr freigegeben.

stol/jno

 

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