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Artikel vom Mittwoch, 13. März 2019

Kann ein Haustier erben?

Die Birma-Katze Choupette war Karl Lagerfelds tierischer Liebling. Ihr wollte der Modeschöpfer nach seinem Tod Millionen hinterlassen. Doch kann eine Katze überhaupt erben? Das hat der „WIKU“ den Präsidenten der Südtiroler Notarkammer, Walter Crepaz, gefragt.

Seiner Birma-Katze Choupette wollte Karl Lagerfeld nach seinem Tod Millionen hinterlassen. Doch kann eine Katze überhaupt erben?

Seiner Birma-Katze Choupette wollte Karl Lagerfeld nach seinem Tod Millionen hinterlassen. Doch kann eine Katze überhaupt erben? - Foto: APA/DPA

Eines stellt Crepaz gegenüber dem „WIKU“ gleich klar: „Laut italienischem Recht ist es nicht möglich, ein Haustier als direkten Erben einzusetzen.“ Man könne zwar mit einem Testament ausdrücklich bestimmen, wer seine Güter bzw. Rechte erhalten soll.  Doch sehe der Gesetzgeber vor, wer als Erbe in einem Testament eingesetzt werden kann: physische Personen, also Menschen, und juristische Personen, wie Vereinigungen, Stiftungen oder Gesellschaften.

„Haustiere sind hingegen, auch wenn das vielleicht merkwürdig klingt, Teil der Erbmasse. Und wie jede andere persönliche Sache des Erblassers fallen sie dem Erben zu“, erklärt Crepaz.

Wie Tierbesitzer trotzdem dafür sorgen können, dass es nach ihrem Tod ihrer Katze oder ihrem Hund an nichts fehlt, lesen Sie im aktuellen „WIKU“.

 

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