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Artikel vom Donnerstag, 29. Dezember 2016

Kastelruth-Seiser Alm: Die Marinzen GmbH schlägt zurück

Eine Bahnverbindung von Kastelruth auf die Seiser Alm hatte die Landesregierung im Oktober abgelehnt: Dagegen hat die Marinzen GmbH nun Rekurs beim Verwaltungsgericht eingelegt.

Die Marinzen GmbH hält an ihrem Bahnplan auf den Marinzen und Puflatsch fest. - Im Bild: eine Computersimulation der Talstation in Kastelruth

Die Marinzen GmbH hält an ihrem Bahnplan auf den Marinzen und Puflatsch fest. - Im Bild: eine Computersimulation der Talstation in Kastelruth

Wie mehrfach berichtet, strebt die Marinzen GmbH seit Jahren eine Bahnverbindung von Kastelruth über Marinzen auf den Puflatsch – und somit die Seiser Alm – an. Doch vor wenigen Monaten setzte es einen herben Rückschlag: Die Landesregierung lehnte das Projekt ab.

Die „Dolomiten“ haben nun mit Ewald Lang, Präsident der Marinzen GmbH, gesprochen. In dem Interview sagt Lang, nach dem Nein der Landesregierung sitze die Enttäuschung in Kastelruth tief. „Hinter vorgehaltener Hand munkelt man im Dorf, die fadenscheinige Ablehnung sei am ehesten damit zu erklären, dass die in Seis gelegene Umlaufbahn wirtschaftliche Einbußen befürchtet“, sagt Lang.

Und weiter: „Wir haben gegen die Ablehnung der Landesregierung Rekurs eingelegt. Die Lage ist völlig absurd. Kastelruth ist wohl der einzige Ort im gesamten Alpenraum, der zwar mehr als eine Million Übernachtungen zählt, aber über keine Anbindung an ein Skigebiet verfügt.“

stol

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Das gesamte Interview mit Marinzen-GmbH-Präsident Lang lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts „Dolomiten“.

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