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Artikel vom Donnerstag, 23. Mai 2019

NOI Techpark eröffnet Kitchen Lab und Maker Space

2 neue Labore, um innovativen Ideen freien Lauf zu lassen: Der NOI Techpark eröffnet Kitchen Lab und Maker Space, die Versuchsküche und die offenen Werkstätten für Unternehmen, Gründer und Tüftler, die in der Lebensmittelbranche und im Handwerk tätig sind.

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Im Kitchen Lab kann man experimentieren. - Foto: Ivo Corrà

Im Kitchen Lab kann man experimentieren. - Foto: Ivo Corrà

Um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten die beiden „kreativen Werkstätten“ im NOI Techpark bieten, wurden diese im Rahmen eines Open Day der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei durften Experten und Neugierige selbst Hand anlegen und hautnah die spannende Welt erleben, die sich zwischen den Begriffen „Proto“ und „Typ“ verbirgt. Denn Kitchen Lab und Maker Space stellen einen regelrechten „Hub“ für den Bereich Prototyping dar, mit professionell ausgestatteten Werkstätten, Coworking-Möglichkeiten und maßgeschneiderten Dienstleistungen.

Dabei können Unternehmen, Handwerker und Start-ups, die in den Prototyping-Laboren arbeiten wollen, nicht nur auf jede Menge High-Tech zurückgreifen, sondern auch auf den professionellen Rat von Seiten der Experten des NOI Techpark. Auf diese Weise entstehen Prototypen auf dem neusten Stand der Technik, die es schaffen, auf einem sich immer schneller verändernden Markt hervorzustechen. 

Maker Space

Die Werkstätten des Maker Space bieten die besten Voraussetzungen für die Verarbeitung von Holz, Metall, Stoffen, Elektronik und mehr. Hier können Unternehmer und Erfinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Prototypen für neue Produkte schaffen und drucken.

Möglich machen dies die Unterstützung der spezialisierten Fachkräfte vor Ort und Geräte auf dem neusten Stand der Technik wie beispielsweise mehrere 3D-Drucker, ein 3D Scanner, ein Laserschneider und -gravierer, eine CNC-Fräse, ein Wasserstrahlschneider und vieles mehr. Geräte, von deren Potential man sich im Rahmen des Open Day überzeugen konnte, zumal sie durch praktische Vorführungen präsentiert wurden.

So wurde unter anderem anschaulich vorgestellt, wie ein bestehendes Objekt 3D-gescannt und per Reverse Engineering wieder in 3D-druckbare Daten umgewandelt werden kann. Und um den Innovationsgrad zu veranschaulichen, der beim Additive Manufacturing erreicht werden kann, wurde im Laufe des Tages ein Ersatzteil für einen Stuhl 3D-gedruckt.

Auch „Südtirol Heute“ hat darüber berichtet.

Kitchen Lab

In der Versuchsküche könnendie Protagonisten der Lebensmittelbranche neue Produkte entwickeln und testen. Das Labor ist mit allem ausgestattet, was man zur Anfertigung innovativer Prototypen und Testprodukte benötigt: vom Lebensmittel-3D-Drucker bis zum Vakuum-Mixer und vielen anderen Geräten zum Mischen, Backen, Garen, Trocknen, Zentrifugieren, Räuchern und mehr.

Jedes Gerät kann dank eines Informationssystems mit QR-Code autonom bedient werden. Außerdem können die Räumlichkeiten für Workshops, Präsentationen und Verkostungen genutzt und zusätzliche Geräte gemietet werden. Eine Besonderheit des Kitchen Lab ist die Möglichkeit, dass es als Verarbeitungsraum für Lebensmittel zugelassen werden kann, um hier eine Kleinserie zu produzieren und direkt am Markt zu testen.

Kuchen aus dem 3D-Drucker

Weitere Workshops im Kitchen Lab drehten sich um die Themen Fermentation und Lebensmittel-3D-Printing. Der gesamte Tag wurde experimentell kulinarisch begleitet. „Küchen-Ingenieur“ und Chefkoch von Bad Schörgau Mattia Baroni überraschte die Gäste des Open Day mit Leckerbissen aus dem Küchenlabor.

Er erzählte, wie er auf seinem Weg der Innovation im Lebensmittelbereich ohne Zweifel von einer Einrichtung wie dem Kitchen Lab hätte profitieren können – und zukünftig profitieren wird.  

stol

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