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Artikel vom Mittwoch, 24. Juli 2019

Phänomen Ladendiebstahl: „Geklaut wird einfach alles“

Vom Parmesankäse und der Levonetto-Salami bis hin zu BHs und Kondomen: Im europäischen Einzelhandel wird gestohlen, was das Zeug hält. Auch Südtirols Kaufleute sind nicht vor den Langfingern gefeit und versuchen sich dagegen zu wappnen – so gut es eben geht. Im „WIKU“ berichten sie von ihren Erfahrungen und geben Tipps.

Immer wieder kommt es zu Ladendiebstählen

Immer wieder kommt es zu Ladendiebstählen

„Geklaut wird einfach alles, das kann man sich kaum vorstellen“, sagt Robert Hillebrand, Direktor  der Supermarktkette Aspiag (Despar/Eurospar/Interspar) mit Sitz in Bozen gegenüber dem „WIKU“.  Meistens seien es „kleine und relativ teure“ Produkte, wie Parmesankäse oder Levonetto-Salami, Rasierer, Batterien, aber auch Kondome, BHs und teure Superalkoholika.

An die 1000 Ladendiebstähle werden jährlich in Südtirol nach Angaben des Landesstatistikamtes Astat angezeigt.  Doch die Dunkelziffer dürfte sehr weit höher sein. „Denn generell werden ja nur 5 bis 7 Prozent der Ladendiebstähle entdeckt“, weiß Hillebrand. Anders ausgedrückt: 93 bis 95 Prozent der Fälle bleiben unentdeckt.

Allein in Italien entstehen dem Einzelhandel durch Ladendiebstahl laut  einer aktuellen Studie Kosten von 4,8 Milliarden Euro – 80 Euro pro Einwohner.

 
Wie die Diebe vorgehen und wie man sich am besten vor den Langfingern schützt, lesen Sie im aktuellen „WIKU“,Beilage in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".
 

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