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Artikel vom Freitag, 10. Mai 2019

Raika Ritten: Zweitbestes Ergebnis ihrer Bankgeschichte

Die Raika Ritten konnte das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abschließen und einen Gewinn nach Steuern in der Höhe von 8,3 Millionen Euro ausweisen.

Vor wenigen Tagen fand die Mitgliedervollversammlung der Raika Ritten statt. - Foto: Raika Ritten

Vor wenigen Tagen fand die Mitgliedervollversammlung der Raika Ritten statt. - Foto: Raika Ritten

Das sei auf die konsequente Konsolidierungsarbeit der vergangenen Jahre, auf die Reorganisation der Bank und auf ihre schlanke Verwaltungsstruktur zurückzuführen, erklärten Obmann Dr. Peter Göller und Direktor Oswald Mair den 214 erschienenen Teilnehmern auf der Mitgliedervollversammlung vor wenigen Tagen.

Mit den wichtigsten Betriebskennzahlen TCR, CIR und ROE reiht sich die Rittner Raiffeisenkasse im Vergleich mit den Mitbewerbern an vorderster Stelle ein. Die Quote des harten Kernkapitals (CET 1) liegt bei fast 16 Prozent. Dieser hohe Eigenkapitalanteil zeuge von der Solidität und Stärke der Rittner Genossenschaftsbank, unterstrichen die Verantwortlichen. Die Bank strebt weiterhin ein Wachstum in kleinen Schritten an. Daran ändert auch die Anbindung an die nationale Bankengruppe der Cassa Centrale Banca (CCB) nichts, der die Bank seit Jänner 2019 angehört. 

Die Raika Ritten zählt 858 Mitglieder, 64 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hat drei Geschäftsstellen am Ritten und eine in Bozen, verfügt über 7 ATMs und verwaltet ein Kreditvolumen von nominal 784 Millionen Euro und Kundeneinlagen von 945 Millionen Euro. 

Insgesamt zählen die 4 vergangenen Geschäftsjahre zu den erfolgreichsten der Rittner Bankgeschichte. Direktor Oswald Mair führt das auf die konsequente und solide Arbeit zurück: „Wir haben uns trotz externer Zurufe nicht von unserem Weg abbringen lassen.“ Erklärtes Ziel der Raika Ritten sei es, die Kundinnen und Kunden mit vorteilhaften Angeboten zu unterstützen und als lokale Bank das Tätigkeitsgebiet zu fördern. 

Vor drei Monaten hat die Südtiroler Verbraucherzentrale das Gehaltskonto der Raika Ritten zum wiederholten Mal als das günstigste aller Gehaltskonten der Südtiroler Banken ausgemacht. Man habe Wachstumsziele zurückgestellt und im Sinne der Mitglieder und Kunden darauf geachtet, bei den Veranlagungen professionell und fruchtbringend zu arbeiten, sagt der Bankdirektor. 

Angesichts veränderter Gesetze haben im Spätherbst 2016 die Mitglieder beschlossen, sich der CCB anzubinden. Die Rittner Genossenschaftsbank war daher in den vergangenen Jahren intensiv mit den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Unter anderem wurde das Rechenzentrum ausgelagert. Die Zusammenarbeit innerhalb der neuen Bankengruppe sei Garantie dafür, dass man künftigen Herausforderungen besonders im Onlinebereich mit innovativen Angeboten begegnen könne, sagt Oswald Mair. Nichtsdestotrotz will die Raika Ritten ihrem Ruf als Beraterbank weiterhin gerecht werden und den persönlichen Kundenkontakt am Schalter fördern und ausbauen. 

Der erwirtschaftete Gewinn darf laut Genossenschaftsvorgaben nicht ausgeschüttet und muss den Rücklagen zugeführt werden. Ein kleiner Teil geht an den Mutualitätsfonds zur Förderung von Genossenschaften, ein weiterer wird im Dispositionsfonds des Verwaltungsrates zur Förderung von diversen Initiativen beiseitegelegt. Im vergangenen Jahr hat die Raika Ritten 970.000 Euro für Sponsoring, Spenden und sonstige Beiträge eingesetzt. Das ist jeder neunte Euro des erwirtschafteten Gewinns. Sportliche Vereinsaktivitäten, soziale Maßnahmen, kulturelle und wirtschaftliche Initiativen sollen weiterhin mitgetragen werden, unterstreicht Obmann Dr. Peter Göller: Die Förderung des Gemeinwohls liege in den Genen der Rittner Genossenschaftsbank, die seit 1892 für Wachstum und Wertschöpfung am Ritten sorge, betont er. 

stol

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