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Artikel vom Donnerstag, 12. Oktober 2017

Skifahren wird teurer: Wo und wie viel?

Skifahren ist teuer - auch in den Dolomiten. In der kommenden Wintersaison ziehen die Preise für die Lifte in den großen Skigebieten der Alpen und des Mittelgebirges aber noch einmal kräftig an. Hier die Kosten für einen Sechs-Tage-Pass im Vergleich.

6 Tage, 294 Euro: Das kostet Skifahren bei Dolomiti Superski.

6 Tage, 294 Euro: Das kostet Skifahren bei Dolomiti Superski.

Endlose Pisten, weißer Pulverschnee und Sonnenschein: So sieht ein perfekter Skitag aus. Bevor Skifahrer sich ein Gebiet aussuchen, sollten sie die Preise für die Skipässe aber genau vergleichen. Denn mancherorts müssen sie fast neun Prozent mehr als im Vorjahr zahlen.
Im Vergleich zu den Rocky Mountains in den USA ist Skifahren in den Alpen immer noch günstig – im Skigebiet Aspen kostete der Sechs-Tage-Pass den Angaben zufolge 894 Dollar (rund 756 Euro).

Südtirol schlägt 2,4 Prozent drauf

Das Positive: Die Anhebung der Liftpreise in den Südtiroler Dolomiten fällt mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 294 Euro noch recht moderat aus. Dennoch: Mit 295 Euro gehört das Skikarussel Dolomiti Superski in Sachen Wintervergnügen zu den höherpreisigen Destinationen (siehe Karte).

In Österreich klettern die Skipasspreise in einigen ohnehin schon hochpreisigen Destinationen massiv: In Sölden sind für sechs Tage sportliches Vergnügen im Schnee heuer in der Hauptsaison 285 Euro hinzulegen – das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch am Arlberg verteuert sich das Skifahren – um 5 Prozent auf 275 Euro. Im Montafon verlangen die Liftbetreiber sogar um 6,1 Prozent mehr (252 Euro).

Spürbar teurer wird der Skispaß aber auch in Kitzbühel/Kirchberg (plus 3,9 Prozent auf 266 Euro), in der Ski-amade-Region (plus 3 Prozent auf 257 Euro), in der mehrere Wintersportgebiete in Salzburg und der Steiermark zusammengefasst sind, in Saalbach/Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn (plus 2 Prozent auf 255 Euro), im Stubaital (plus 3,3 Prozent auf 251 Euro), im Zillertal (plus 2,9 Prozent auf 249 Euro), in Ischgl/Samnaun (plus 2,9 Prozent auf 247 Euro), in Serfaus-Fiss-Ladis (plus 3,2 Prozent auf 241,50 Euro) und in Obertauern (plus 4,9 Prozent auf 235 Euro).

Deutschland schlägt am meisten drauf

Doch auch in Deutschland werden die Preise in den großen Skigebieten, die den Wintersportbegeisterten mehr als 100 Pistenkilometer zur Verfügung stellen, überdurchschnittlich kräftig angehoben.

Die Bergbahnen in Oberstdorf-Kleinwalsertal verteuern ihre Liftkarten um 5,2 Prozent auf 231,50 Euro. Zwei an sich relativ günstige Pistenregionen in Oberbayern (Brauneck-Spitzingsee-Tegernsee-Sudelfeld) und die Wintersport Arena Sauerland (Winterberg) fallen heuer mit den in vorliegender Erhebung gewaltigsten Teuerungen von 7,1 Prozent auf 180 Euro bzw. 8,7 Prozent auf 125 Euro auf.

In der Schweiz wird es billiger

Billiger wird es hingegen in der Schweiz, wie die Ski-Website snowplaza.de erhob. Dort verzichten viele Bergbahnen auf eine Anhebung der Liftkartenpreise – in einigen Fällen kommt es (freilich auf hohem Niveau) sogar zu starken Vergünstigungen.
Der Schweizer Franken hat auch gegenüber dem Euro an Wert verloren. Um 4,9 Prozent billiger wird es im Skigebiet Matterhorn-Zermatt (330 Euro); im Engadin-St. Moritz sind heuer um 5 Prozent weniger für den Sechs-Tage-Skipass zu bezahlen (326 Euro), in Davos-Klosters sind es um 5,1 Prozent weniger (297 Euro), in Arosa-Lenzerheide um 3 Prozent (295 Euro).

Die Quelle: Snowplaza ist ein Informationsportal für Skiurlaub in den wichtigsten Wintersportgebieten in Europa. Betreiber der Internetplattform ist die Spalder Media Group, ein Reiseverlag für Urlaub in den Bergen mit Sitz in Amsterdam.

apa

 

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