Insgesamt liegt die Erwerbstätigenquote des vergangenen Jahres in Südtirol mit 78,4 Prozent höher als im Trentino mit 73 Prozent und dem Bundesland mit fast 78 Prozent und Italien mit guten 62 Prozent.So viele arbeiten in Teilzeit Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten ist in Südtirol in den vergangenen Jahren gestiegen und erreichte im Jahr 2017 den Höchstwert von 24 Prozent. Er reicht aber weder bei den Männern noch bei den Frauen an die weiterhin höheren Werte im Bundesland Tirol (knapp 31 Prozent), in Österreich (28,7 Prozent) und Deutschland (gute 28 Prozent) heran, ganz zu schweigen von den Spitzenwerten in den Niederlanden mit 50,7 Prozent. Das Trentino verzeichnet 2017 einen im Vergleich zu Südtirol leicht niedrigeren Wert, nämlich 22,6 Prozent. Das ist vor allem auf die geringere Quote bei den Frauen zurückzuführen.Die Arbeitslosenquote im Vergleich Die Arbeitslosenquote Südtirols ist im Jahr 2017 mit guten 3 Prozent niedriger als der EU-Durchschnitt (7,6 Prozent), der Wert des Trentino mit 5,7 Prozent und des Bundeslandes Tirol (3,3 Prozent). Auch die für das vergangene Jahr errechnete Jugendarbeitslosenquote in Südtirol liegt mit guten 10 Prozent weiterhin klar unter dem EU-Durchschnitt von 16,8 Prozent. Allerdings liegt sie über dem Wert des Bundeslandes Tirol (7,7 Prozent) und dem österreichischen Durchschnitt mit fast 10 Prozent – aber deutlich unter dem Wert des Trentino mit knapp über 20 Prozent.stol