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Artikel vom Freitag, 8. Februar 2019

Süße Versuchung aus Südtirol

Mit Schokolade aus Kakaobohnen hat sich der handwerkliche Schokoladenhersteller Karuna Chocolate aus Feldthurns einen Namen gemacht. Nun tüfteln die Unternehmer an der ersten weißen Schokolade aus heimischen Früchten. Finanziert werden soll das Vorhaben durch Crowdfunding.

Biologisch, regional verarbeitet, fair und nicht zuletzt geschmacklich sehr ansprechend: Das sind die Schokoladen von Karuna Chocolate. - Foto: SBB

Biologisch, regional verarbeitet, fair und nicht zuletzt geschmacklich sehr ansprechend: Das sind die Schokoladen von Karuna Chocolate. - Foto: SBB

Biologisch, regional verarbeitet, fair und nicht zuletzt geschmacklich sehr ansprechend: Das sind die Schokoladen von Karuna Chocolate. Seit 4 Jahren stellen die Feldthurner Katya Waldboth und Armin Untersteiner hochwertige Schokoladen „from bean to bar“, also von der Bohne zur Tafel, her. Seit Oktober letzten Jahres ist die Schokolade im Detailhandel erhältlich.

Nun tüfteln die Unternehmer bereits an einem neuen, innovativen Produkt: Einer weißen Schokolade, die aus heimischen Früchten wie Himbeeren oder Birnen hergestellt wird. „Unsere Idee ist, den Kakao in der Schokolade durch zermahlene Früchte zu ersetzen“, verrät Katya Waldboth.

Katya Waldboth und Armin Untersteiner. - Foto: SBB

Unterstützung durch Crowdfunding-Kampagne

Bis die Schokolade auf den Markt kommt, wird es noch einige Zeit dauern. Auf Waldboth und Untersteiner warten nun erst einmal einige Monate an Entwicklungsarbeit. Um diese zu finanzieren, starten die Unternehmer eine Crowdfunding-Kampagne. Auf der Plattform www.crowdfunding-suedtirol.it präsentieren sie ihre innovative Idee und sammeln Geld für die Umsetzung.

Die finanzielle Unterstützung kommt dabei nicht von traditionellen Finanzinstituten, sondern von der Bevölkerung. „Wir hoffen, dass unsere Idee viele Menschen überzeugt und sie uns unterstützen. Unser Ziel sind 8000 Euro, die wir in die Entwicklung unseres neuen Produktes stecken. Als Gegenleistung erhalten unsere Unterstützer Produkte im entsprechenden Wert, können aber auch Workshops oder Genussnachmittage buchen“, erklärt Untersteiner.

Produzenten, die die Früchte ebenfalls in Südtirol anbauen

Ein weiterer interessanter Nebeneffekt der Crowdfunding-Kampagne: Das Unternehmen erhält einen Überblick, ob das neue Produkt am Markt Anklang findet.

Ähnlich wie bei der Schokolade aus Kakaobohnen wird auch bei der Fruchtschokolade ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Rohstoffe gelegt. „Wir suchen nach Südtiroler Produzenten, die die geeigneten Früchte anbauen und liefern können“, sagt Untersteiner.

Verarbeitet werden sie dann in Feldthurns. Und auf noch etwas legen Waldboth und Untersteiner wert: „Die Schokolade wird durch eine Folie aus Zellulose geschützt, die heimkompostierbar ist.“

stol

 

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