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Artikel vom Mittwoch, 10. Oktober 2018

Unibz und Eurac Research intensivieren Zusammenarbeit

Mit einer 5-jährigen Kooperationsvereinbarung bauen die Freie Universität Bozen und Eurac Research ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Lehre und Karriereentwicklung aus. Das Rahmenabkommen wurde am Dienstag von den Führungsspitzen der Freien Universität Bozen und Eurac Research unterzeichnet.

Von links: Paolo Lugli, Stephan Ortner, Ulrike Tappeiner, Günther Mathá, Roland Psenner und Massimo Tagliavini. - Foto: Unibz

Von links: Paolo Lugli, Stephan Ortner, Ulrike Tappeiner, Günther Mathá, Roland Psenner und Massimo Tagliavini. - Foto: Unibz

Das Ziel lautet, den Wissenschafts- und Forschungsstandort Südtirol zu stärken, der Weg dorthin führt über eine noch engere Kooperation seiner 2 größten Player. Mit einer 5-jährigen Kooperationsvereinbarunghaben die Spitzen der Freien Universität Bozen und von Eurac Research am heutigen Dienstag eine strategische Kooperation und schrittweise Bündelung der Kompetenzen in sechs thematischen Schnittstellen beschlossen: Management des öffentlichen Sektors, Sprachforschung, Alpines Umweltmanagement, Regionalentwicklung und Tourismus, Erneuerbare Energie und Energieeffizienz sowie Erdbeobachtung und Sensortechnik.

Zusammenarbeit in Lehre und Karriereentwicklung

In diesen Themenbereichen, in denen Aktivitäten und Know-how der beiden Forschungseinrichtungen komplementär sind, soll sowohl in der  Forschung als auch in der Lehre und Karriereentwicklung noch intensiver zusammengearbeitet werden.

„Universität Bozen und Eurac Research arbeiten schon seit Jahren in vielen Bereichen der Forschung, der Ausbildung von Doktoranden und bei Dienstleistungen wie der Bibliothek eng zusammen. Mit dem neuen Rahmenabkommen werden wir diese für den Forschungsstandort Südtirol strategisch wichtige Kooperation intensivieren und die Akteure, die Forscherinnen und Forscher beider Institutionen, viel stärker vernetzen können“, freut sich die Präsidentin der unibz Prof. Ulrike Tappeiner.

Vernetzung durch ein strategisches Koordinierungskomitee

Gezielt gefördert wird eine solche Vernetzung durch ein strategisches Koordinierungskomitee, das aus Vertretern der Führungsgremien beider Institutionen besteht. Besonders intensiv soll die Zusammenarbeit in der Forschung sein – mit der Durchführung von gemeinsamen Projektausschreibungen und Forschungsprojekten, der Schaffung von gemeinsamen Plattformen beziehungsweise der gemeinsamen Nutzung bestehender Kompetenzzentren und Plattformen von unibz und Eurac Research sowie der gegenseitigen Mitbenutzung von Infrastrukturen und Geräten. Dank des neuen Abkommens sollen Forschende von Eurac Research darüber hinaus verstärkt in PhD-Programme und die Auftragslehre von unibz eingebunden werden.

Das Kooperationsabkommen wird nach fünf Jahren stillschweigend für dieselbe Dauer verlängert.

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