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Artikel vom Donnerstag, 11. Oktober 2018

Unternehmensnachfolge im Alpenraum

Am Mittwoch hat in der Handelskammer Bozen eine Veranstaltung zum Thema Unternehmensübernahme im Alpenraum stattgefunden.

Freuten sich über eine gelungene Tagung: (v.l.) Luca Filippi, Christof Weissteiner, Sabine Platzgummer, Lukas von Guggenberg und Alfredo De Massis.

Freuten sich über eine gelungene Tagung: (v.l.) Luca Filippi, Christof Weissteiner, Sabine Platzgummer, Lukas von Guggenberg und Alfredo De Massis.

Vorbereitung und Kommunikation sind beim Nachfolgeprozess entscheidend, darüber waren sich die Experten beim Treffen einig. Die Teilnehmer erfuhren, worauf sie bei der Vorbereitung im Nachfolgeprozess achten sollten und wie sie ein Unternehmen oder einen Nachfolger bzw. eine Nachfolgerin im Alpenraum finden.

Lukas von Guggenberg, Unternehmensberater bei GCI Management GmbH (Bozen-München) erklärte, auf was es beim Kauf und Verkauf eines Unternehmens ankommt. Christof Weissteiner, Unternehmer von WEICO Maschinen- & Metallbau (Feldthurns) sprach von der Bedeutung der Unternehmensübernahme für das Wachstum. Alfredo De Massis, Professor für Entrepreneurship und Management von Familienunternehmen (Entrepreneurship Family Business) an der Freien Universität Bozen (LUB) und Direktor des Unibz Centre for Family Business Management im NOI Techpark ging auf die Aspekte der Übernahme in Familienunternehmen ein und Sabine Platzgummer vom Service für Unternehmensgründung und -nachfolge der Handelskammer Bozen stellte den Service der Handelskammer vor.

Teil des EU-Projekts C-TEMAlp

Die Veranstaltung ist Teil des EU-Projekts C-TEMAlp (Continuity of Traditional Enterprises in Mountain Alpine Space Areas). Das Projekt wird vom Interreg-Programm für den Alpenraum finanziert und wurde 2015 initiiert, um die Rahmenbedingungen für eine grenzüberschreitende Unternehmensnachfolge im Alpenraum zu verbessern. Die Unternehmer/innen im Alpenraum müssen sich rechtzeitig auf die Betriebsübergabe vorbereiten, damit geeignete Nachfolger/innen gefunden werden können und die Betriebe überleben.

In den letzten drei Jahren haben die elf Partner des Projektes C-TEMAlp (Wirtschaftskammern, Entwicklungsagenturen, Innovationszentren und Universitäten) aus Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich, Slowenien und der Schweiz einen Service zur Unterstützung der Betriebsübergaben entwickelt und ein internationales Expertennetzwerk aufgebaut.

Am 18. Oktober 2018 treffen sich die Projektpartner zu einer Abschlusskonferenz in München, bei der die gewonnenen Erfahrungen ausgearbeitet und Meilensteine für den Erfolg grenzüberschreitender Unternehmensnachfolge vorgestellt werden. Darüber hinaus werden hochrangige internationale Gäste aus Politik und Wirtschaft über die Chancen und Herausforderungen der grenzüberschreitenden Unternehmensnachfolge im Alpenraum sprechen.

stol

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