Startseite » Wirtschaft » Lokal

Artikel vom Freitag, 21. April 2017

Vernetzt und verzweigt: IDM zieht Bilanz

Wegweiser für die wirtschaftliche Entwicklung Südtirols sein, den Unternehmen zu mehr Wettbewerbsfähigkeit verhelfen und dazu beitragen, das Land zum begehrtesten Lebensraum Europas zu machen: Das war das Ziel der IDM Südtirol, als sie am 1. Januar 2016 durchstartete. Mit Erfolg, wie eine erste Bilanz nach 16 Monaten zeigt.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und Handelskammerpräsident Michl Ebner als Eigentümervertreter haben am Freitag gemeinsam mit den Führungsspitzen von IDM ein erstes Resümee gezogen und festgestellt: Die Bilanz ist positiv, Synergien zwischen den zusammengelegten Themenbereichen der Wirtschaft zeigen sich bereits.

„Wenn Südtirol wettbewerbsfähig bleiben will, müssen wir die Herausforderungen der Zukunft im Netzwerk und mit vereinten Kräften angehen. IDM ist erst seit etwas mehr als einem Jahr operativ, aber bereits jetzt sieht man, dass die Zusammenlegung von Wirtschaftsdienstleistungen unter einem Dach Sinn gemacht hat“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher bei der Pressekonferenz. „Es ergeben sich erste Synergien: bei der Umsetzung des Agrar- und Tourismusmarketings aus einer Hand, bei der Verschränkung von Innovation und Standortentwicklung bei der Bewerbung des Wirtschaftsstandorts Südtirol, aber auch bei der Internationalisierung, die alle diese Bereiche verbindet.“

Wie wichtig es gewesen sei, der Wirtschaft mit IDM einen starken Partner zur Seite zu stellen, unterstrich Handelskammerpräsident Michl Ebner: „Südtirols Unternehmen müssen sich auf Dienstleistungen stützen können, die ihnen dabei helfen, sich noch besser aufzustellen und fitter für die Märkte zu werden. Im IDM-Programm für die nächsten Jahre sind Inputs und Wünsche der Partner aus der Wirtschaft eingeflossen, die sich auch über zwei Fachbeiräte mit ihren Ideen einbringen. So ist sichergestellt, dass die Organisation sofort auf Veränderungen und Neuerungen des Marktes reagieren kann.“

Die nächsten Ziele der IDM

IDM ist in fünf zentralen Aufgabenfeldern tätig: Standortentwicklung, Innovationsförderung, Agrarmarketing, Tourismusmarketing und Exportförderung. Was dort genau geleistet wurde, zeigten die Führungsspitzen von IDM anhand des Tätigkeitsberichts 2016 auf.

„Das vergangene Jahr stand im Zeichen der Neuausrichtung zu einem zentralen Dienstleister für die gesamte Wirtschaft – keine leichte Aufgabe, da hier vier Teams zu einem einzigen zusammenwachsen mussten. Es ist uns gelungen, nicht nur die Programme der vier Vorgängerorganisationen abzuarbeiten, sondern gleichzeitig ein neues Programm für die nächsten Jahre zu erstellen“, erklärten IDM-Direktor Hansjörg Prast und IDM-Präsident Thomas Aichner.

Welches die zentrale Themen dieses neuen Programms sein werden, erzählte Hansi Pichler, der nach dem Wechsel Aichners in die Abteilung Communication von IDM der Organisation als Präsident vorstehen wird: „Die Digitalisierung Südtirols mit den Projekten GeoBank und Industrie 4.0 wird uns genauso wie die Mobilität in allen Facetten, das Projekt Zukunft Tourismus und der NOI Techpark in den kommenden Jahren stark beschäftigen.“

stol

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos