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Artikel vom Mittwoch, 12. Juni 2019

Deutsche Unternehmen in Italien zunehmend pessimistisch

Deutsche Unternehmen sorgen sich zunehmend um das Wirtschaftsklima in Italien. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen sehen die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung in dem Land pessimistisch, wie aus einer Befragung hervorgeht, die die deutsch-italienische Handelskammer (AHK) in Mailand veröffentlichte.

Foto: shutterstock

Vor einem Jahr erwarteten nur drei Prozent der befragten Unternehmen ein negatives Wirtschaftsumfeld.

In Italien regiert seit einem Jahr die populistische Allianz aus rechter Lega und europakritischer Fünf-Sterne-Bewegung. Seitdem präge Wahlkampf-Stimmung die Politik, sagte der Geschäftsführer der AHK in Italien, Jörg Buck, der Deutschen Presse-Agentur. Es müssten stattdessen dringend wirtschaftspolitische Maßnahmen ergriffen werden, um die Konjunktur wiederzubeleben.

Die Daten stammen aus der Umfrage „AHK World Business Outlook“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), für die im Frühsommer weltweit rund 4500 Unternehmen befragt wurden. Die AHK in Mailand hat diese speziell für Italien ausgewertet. Große deutsche Unternehmen wie Siemens, Bosch, BASF oder Fresenius haben einen Sitz in Italien. Deutschland gehört zu den wichtigsten Handelspartnern des Landes.

dpa

 

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