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Artikel vom Montag, 19. Juni 2017

Ex-Manager von UniCredit soll Problembank Carige führen

Die italienische Krisenbank Carige soll Insiderinformationen zufolge von einem ehemaligen Manager der Bank-Austria-Mutter UniCredit geführt werden.

Ein Ex-Manager von UniCredit soll die Problembank Carige in Zukunft führen.

Ein Ex-Manager von UniCredit soll die Problembank Carige in Zukunft führen. - Foto: shutterstock

Paolo Fiorentino habe die Nase im Rennen um die Führungsposition bei dem in Genua ansässigen Geldhaus vorn, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Montag.

Ein Sondergremium von Carige wollte sich demnach noch am Montag treffen, um den bevorzugten Kandidaten vor dem Treffen des Verwaltungsrats am Mittwoch auszuwählen.
Carige wollte sich dazu nicht äußern. Fiorentino, der UniCredit im vergangenen Jahr verlassen hatte, war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Das Institut hatte in der vergangenen Woche die Trennung von Bankchef Guido Bastianini bekanntgegeben.

Die Problembank steht im Fokus der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach Angaben des Geldhauses verlangt die EZB Klarstellungen, wie die Krise gelöst werden soll. Demnach soll das Institut bis Freitag seinen Kapitalbedarf sowie Pläne zur Reduzierung der faulen Kredite in den Büchern und zur künftigen Führung deutlich machen. Carige hat nach Einschätzung der EZB-Aufseher zu wenig Kapital und strebt daher die dritte Kapitalerhöhung seit 2014 an. Angepeilt wird ein Volumen von 450 Millionen Euro.

apa/reuters

 

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