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Artikel vom Mittwoch, 13. März 2019

Italiens Bahnen wollen eine Milliarde Euro in Warentransport stecken

Die italienischen Staatsbahnen FS (Ferrovie dello Stato) wollen stark im Bereich Logistik und Warentransport wachsen. Investitionen in der Größenordnung von einer Milliarde Euro sind laut dem neuen Entwicklungsplan bis 2023 vorgesehen, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Mittwoch.

FS-Chef Gianfranco Battisti will den Geschäftsbereich Warentransport, der bei den italienischen Staatsbahnen üblicherweise Verluste macht, wieder in die Gewinnzone bringen.

FS-Chef Gianfranco Battisti will den Geschäftsbereich Warentransport, der bei den italienischen Staatsbahnen üblicherweise Verluste macht, wieder in die Gewinnzone bringen. - Foto: APA/DPA

Die 2017 gegründete FS-Tochtergesellschaft, Mercitalia Logistics, soll laut dem Plan ihren Umsatz bis 2023 von einer Milliarde auf 1,5 Milliarden Euro steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen zusätzlich 600 Mitarbeiter angestellt werden. Die Investitionen sollen unter anderem der Modernisierung der Züge dienen, sowie der Förderung von Innovation und Sicherheit.

FS-Chef Gianfranco Battisti will den Geschäftsbereich Warentransport, der bei den italienischen Staatsbahnen üblicherweise Verluste macht, wieder in die Gewinnzone bringen. Die Branche macht circa 8 Prozent des Umsatzes der Bahngesellschaft aus.

Der Warentransport will in Italien einige Gänge hochschalten: Das Hochgeschwindigkeitsnetz zwischen Bologna und dem süditalienischen Caserta wird seit November nicht mehr exklusiv dem Passagierverkehr gewidmet, sondern dient auch dem Gütertransport. In drei Stunden und 30 Minuten wird bei einer Geschwindigkeit von 180 Stundenkilometern die Strecke bewältigt. Container werden an Bord eines Hochgeschwindigkeitszuges ETR 500 genommen. Der Zug mit zwölf Waggons hat dieselbe Transportkapazität wie 18 Lkw, oder zwei Boeing-747-Cargo-Maschinen. Die CO2-Emissionen sind aber um 80 Prozent geringer als beim Lkw-Transport.

In den kommenden Monaten soll das Angebot „Mercitalia Fast“ auch auf weitere Logistikterminals in Städten wie Mailand, Rom, Bari, Brescia, Verona und Padua ausgedehnt werden. Mercitalia Logistics hat bereits namhafte Kunden gewonnen.

apa

Thomas Moroder, St.Andrä

Zuerst müssen die Italienischen Bahnen die Personenzuggarnituren erneuern, ich glaube die Wagons sind die ältesten in ganz Europa. Auch diese sollten regelmäßig gewartet werden und gegebenfalls gehört auch ein kaputtes Lager auch getauscht. Der Service war früher auch mal besser

13.03.2019 16:44 Uhr

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