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Artikel vom Mittwoch, 10. Juli 2019

Rom will am Montag Entscheidung über Alitalia treffen

Die italienische Regierung will bis zum kommenden Montag ihre Entscheidung über die Zukunft der insolventen Fluggesellschaft Alitalia mitteilen.

In Sachen Alitalia will Rom am Montag eine Entscheidung treffen. - Foto: APA (AFP)

In Sachen Alitalia will Rom am Montag eine Entscheidung treffen. - Foto: APA (AFP)

Nach Medienangaben sollen die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) und das Wirtschaftsministerium zusammen einen 35-prozentigen Anteil an der neuen Alitalia halten.

Gesucht wird ein Mitinvestor für die Pleite-Airline. Gerüchten zufolge könnte es sich um die italienische Baugesellschaft Toto sowie um den kolumbianisch-brasilianischen Multimillionär German Efromovich, Mehrheitsaktionär von Kolumbiens Fluggesellschaft Aviancan, handeln. Nicht ausgeschlossen wird der Einstieg der an der Mailänder Börse notierten Infrastrukturholding Atlantia, sowie der US-Airline Delta.

Nach Informationen der Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ (Mittwochausgabe) könnte Atlantia, Holding im Besitz der Unternehmerfamilie Benetton, einen Anteil von bis zu 40 Prozent an der neuen Alitalia übernehmen. Dies würde einer Investition in der Größenordnung von 300 Millionen Euro entsprechen.

Atlantia, Eigentümerin der italienischen Autobahngesellschaft ASPI (Autostrade per l ́Italia) ist seit dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua im vergangenen August mit 43 Todesopfern unter Druck geraten. ASPI wird vorgeworfen, ihren Pflichten bei der Instandhaltung der Morandi-Brücke nicht nachgekommen zu sein. Der Staat droht der Gesellschaft, die 3500 Kilometer Autobahnen in Italien betreibt, der Konzessionsentzug.

Die frühere staatliche Airline Alitalia hatte bereits Anfang Mai 2017 Insolvenz angemeldet. Seitdem kann sie nur dank Staatskrediten von mittlerweile 900 Millionen Euro ihren Flugbetrieb aufrechterhalten. Diese Staatshilfe war zunächst nur als vorübergehender Rettungsanker gedacht, doch Italiens Regierung musste die Kreditlinie immer wieder verlängern.

Die Gewerkschaften drängten auf einen industriellen Plan zum Neustart der Alitalia. „Wir haben keine Zeit mehr. Seit Monaten warten wir auf eine Lösung für Alitalia und heute wissen wir immer noch nicht, was mit der Fluggesellschaft geschehen wird“, kommentierte Maurizio Landini, Chef des stärksten italienischen Gewerkschaftsverbands CGIL.

apa

Günther Alois Raffeiner, Taufers im Münstertal

Macht es wie die Schweizer,lasst dieses Millionepleitegrab endlich endgültig "Pleite" gehen und gründet eine gesunde neue Gesellschaft.Die Schweiz hat "Swissair" nach hause geschickt,entstanden ist "SWISS" und arbeitet nun mit schwarzen Zahlen. Ist das so schwer zu verstehen für die Verantwortlichen dieses Altaliafiaskos?????

11.07.2019 06:55 Uhr

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1 Kommentar

 

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