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Artikel vom Mittwoch, 13. September 2017

20 Jahre Südtirol Drei Zinnen Alpine Run

Der Südtirol Drei Zinnen Alpine Run ist ein Sportevent der Superlative und in Sexten ein Fixtermin, auf den man sich das ganze Jahr über ganz besonders freut. Am Samstag, 16. September, war es wieder so weit. Das schlechte Wetter machte den Veranstaltern aber einen Strich durch die Rechnung.

Der Lauf war verregnet. Foto: Alexander Maschler.

Der Lauf war verregnet. Foto: Alexander Maschler.

Der Jubel vor dem Haus Sexten war um 10.29 Uhr groß, als die Platzsprecher verkündeten, dass der 20. Südtirol Drei Zinnen Alpine Run mit Start um 11 Uhr durchgeführt wird und die 1000 gemeldeten Bergläuferinnen und –läufer trotz strömenden Regens zur Drei Zinnen Hütte laufen würden.

Zwar auf einer etwas kürzeren Alternativstrecke von der Talschlusshütte durch das Altensteintal (13,4 km/1105 Höhenmeter) – aber eben hinauf zu den drei imposanten Bergpfeilern, die weltweite Bekanntheit erlangt haben.

Wenige Minuten nach dem Start dann die Ernüchterung bei OK-Chef Gottfried Hofer und seinen Helferinnen und Helfern. Der Hubschrauber, der für den Kleidertransport zum Ziel unbedingt gebraucht wurde, konnte aufgrund des dichten Nebels nicht alle Kleidersäcke der Teilnehmer zum Ziel bei der Drei Zinnen Hütte fliegen. Außerdem befand sich ein Teil der Kleidersäcke, die schon auf rund 2500 Metern Meereshöhe angekommen waren, in einem sehr schlechten Zustand (nass, ohne Startnummer).

„Es wäre unverantwortlich gewesen, die Bergläuferinnen und Bergläufer unter diesen Umständen hinauf zu schicken. Sie wären völlig durchnässt angekommen und hätten auf 2500 Metern Meereshöhe bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt keine Wechselkleidung zur Verfügung gehabt oder ihre Säcke mit der Wechselkleidung nicht gefunden. Hätte sich ein Teilnehmer bei einem Sturz schwer verletzt, dann hätte ihn der Rettungshubschrauber außerdem nicht bergen können“, sagte OK-Chef Gottfried Hofer.

Es war dies der erste Abbruch in der Geschichte dieses Rennen. Die zahlreiche Teilnehmer hatten beim Lauf-Fest dennoch ihren Spaß. 

STOL war on Tour und zeigt die besten Bilder. 

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