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Artikel vom Mittwoch, 13. Juni 2018

Digitales Marketing: Die Renaissance des PR-Artikels

Der gute alte PR-Bericht bzw. das Advertorial erlebt in seiner neuen Form, dem „Native Advertising“, derzeit eine wahre Renaissance und zieht die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich. Optisch nur schwer von redaktionellen Artikeln zu unterscheiden, punktet diese Werbeform vor allem durch ihren Mehrwert für den Leser und kommt so bei der Zielgruppe sehr gut an.

Laut einer Studie ist vor allem die Formvielfalt ein Vorteil der digitalenWerbemotive. So fanden die Befragten zumBeispiel Gefallen an Bildergalerien, Artikeln und Videos. Foto: Shutterstock

Laut einer Studie ist vor allem die Formvielfalt ein Vorteil der digitalenWerbemotive. So fanden die Befragten zumBeispiel Gefallen an Bildergalerien, Artikeln und Videos. Foto: Shutterstock

Alex Mayr - Leitung Digitale Werbeagentur Südtirol Online Marketing

Alex Mayr - Leitung Digitale Werbeagentur Südtirol Online Marketing

Und sie wirkt: Rund 80 Prozent der Nutzer bewerten Native Advertising positiv. Zu diesem Ergebnis kam nun eine vom VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger) in Auftrag gegebene Online-Umfrage zur Relevanz und zum Potenzial nativer Werbeformen und Kampagnen. Laut dieser Studie finden 91 Prozent der gut 5000 Befragten Native Ads als verständlich, 88 Prozent als informativ, 84 Prozent als glaubwürdig und 78 Prozent als überzeugend. Das persönliche Interesse an einem Thema spielt dabei natürlich eine große Rolle.

Diese Zahlen spiegeln sich auch bei uns in Südtirol wider. Der PR-Bereich erfreut sich auch bei unseren Portalen wie STOL sehr großer Beliebtheit. Dies zeigt ein Blick auf unsere Vermarktung: Bis zum Ende des vergangenen Monats verzeichnen wir eine Buchungssteigerung von 98% im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr.

Mit Blick auf die Studie zeigt sich, dass vor allem die Formvielfalt ein ausschlaggebender Vorteil der digitalen Werbemotive ist. So finden die Befragten der VDZ-Native-Advertising-Studie zum Beispiel Gefallen an Bildergalerien, Artikeln und Videos. Während Artikel aus Sicht der Nutzer besonders gut Informationen vermitteln, motivieren Bildergalerien und Videos Nutzer dazu, sich den Inhalt näher anzusehen.

Das passende Umfeld hilft dem Image

Durch die Einbettung nativer Anzeigen in ein passendes Umfeld werden die positiven Auswirkungen auch auf das Markenimage gezielt erreicht. Bei der Umfrage wurden auch „Display Ads“ mit „Native Ads“ verglichen. Der Schluss daraus ist, dass sich die beiden Formate sehr gut ergänzen: Hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt punkten Native-Formate, dafür ist die Auffälligkeit und Reichweite bei Display Ads deutlich höher.

Damit ein effizientes Native Advertising garantiert werden kann, müssen Native Ads klar als Werbung markiert werden. Nur so wird der Eindruck der bewussten Irreführung vermieden und einer Verärgerung bei den Nutzern vorgebeugt.

Für die VDZ-Native-Advertising-Studie wurden von 7. bis 19. März insgesamt 5.011 Nutzer befragt, die ihre Beurteilung zu ausgewählten Content-Seiten abgeben konnten. Pro Kampagne haben jeweils zwischen 350 und 484 Teilnehmer für die Onlinebefragung abgestimmt.

Weitere Informationen bei Südtirol Online Marketing - [email protected]

 

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