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Artikel vom Mittwoch, 11. Juli 2018

Philipp Achammer wünscht sich mehr Betriebe wie Alp House

Vorangehen und umdenken – eines der Leitmotive von Alp House. Das Unternehmen aus Sterzing feierte Anfang Juli die Unterzeichnung eines neuen Abkommens mit der Gewerkschaft. Neben Betriebsinhaber Helmuth Leitner und seiner Belegschaft waren auch Vertreter der Gewerkschaft, Vertreter der Mutual Help und der Landesrat Philipp Achammer anwesend.

Foto: Alp House

Foto: Alp House

Das neue Abkommen beinhaltet mehrere Punkte, die den Arbeitern als auch den Angestellten und Lehrlingen des Betriebes einige finanzielle Vorteile bringt. Auch der Gewerkschaftsvertreter Georg Plaickner betonte, es handle sich dabei um ein sehr wichtiges und positives Signal.
Gemessen an der jährlichen Produktivität und Qualität der Leistung werden die Arbeitnehmer mit einer Jahresprämie am Erfolg des Unternehmens beteiligt. Als zusätzliche Motivation unterliegt diese Prämie einer Staffelung, die sich auf den jährlichen Deckungsbeitrag je Mitarbeiter bezieht. Plaickner sprach einen großen Dank an den Betrieb aus, der in dieser Hinsicht eindeutig eine Vorreiterrolle übernehme.

Wie Betriebsinhaber Helmuth Leitner betonte, wisse er, dass der Erfolg des Unternehmens auf jeden einzelnen aus seiner Belegschaft zurückzuführen sei. Daher liegt dem Betrieb natürlich auch einiges daran, dass es seinen Mitarbeitern und dessen Familien gut geht. Ganz nach dem Motto „Gesundheit geht vor“ stellt deshalb Alp House als erstes Südtiroler Unternehmen seiner Branche eine Zusatzversicherung bereit, die nicht nur für die Mitarbeiter gilt, sondern auch für deren Familienmitglieder. Von der wechselseitigen Hilfsgesellschaft „Mutual Help“ wurde diese Zusatzversicherung speziell für Alp House ausgearbeitet. Als Vertreter von Mutual Help erklärte Klaus Gufler der anwesenden Belegschaft die wichtigsten Punkte und was bei Inanspruchnahme zu beachten gilt.

Der nächste Punkt des Abkommen bezieht sich auf die Lehrlinge, deren wirtschaftliche Situation durch das Abkommen wesentlich verbessert wird. Schließlich gelte es, den Bedarf an Facharbeitern auch für die Zukunft zu sichern.

Der Grundlohn eines Lehrlings im ersten Jahr liegt momentan bei ungefähr 3,70€ Netto pro Stunde. Obwohl bei Alp House bereits ein Lehrlingsgehalt deutlich über dem Grundlohn ausbezahlt wurde, wurde er nun zusätzlich noch einmal erhöht und liegt nun bei ca. 8,00€ Netto. Zusätzlich gibt es auch für gute Schulleistungen – einen Notendurchschnitt von 8 – eine Prämie.

Im Anschluss unterstrich Landesrat Philipp Achammer die Bedeutung der Ausbildung über eine Lehre. Eine berufliche Zukunft und wirtschaftlichen Erfolg nur über eine Oberschulausbildung zu forcieren, habe sich inzwischen als Fehler herausgestellt. Handwerk solle wieder jene Wertschätzung erfahren, die es verdiene. Hierbei sei Alp House geradezu ein Musterbetrieb. „Ich wünsch mir, dass es mehr solcher Betriebe geben würde“, so Achammer.

 

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