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Artikel vom Montag, 14. Mai 2018

VBB zeigen: Die Csárdásfürstin

Die Vereinigten Bühnen Bozen (VBB) zeigen das Stück "Die Csárdásfürstin".

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Foto: Veranstalter

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Die Csárdásfürstin“, uraufgeführt 1915 in Wien, ist musikalisch ein echtes Feuerwerk, jede Melodie ist ein Volltreffer. Der ungarische Komponist Emmerich Kálmán hat rund um die unmögliche Liebe zwischen Varieté-Sängerin Sylva Varescu und dem Fürstensohn Edwin wahre Ohrwürmer komponiert. Es findet die panisch verzweifelte Vitalität einer ganzen Generation ihren Niederschlag in dieser Operette: Weltuntergangsstimmung als Lebensgefühl. Regisseur Georg Schmiedleitner, an den Vereinigten Bühnen Bozen bereits mit „Die Fledermaus“ und „Ein Sommernachtstraum“, inszeniert „Die Csárdásfürstin“ wie einen Tanz auf dem Vulkan: „Hinter den schönen Melodien liegt das Dunkle, das Versteckte. Liebe und Lüge, Lust und Verbot liegen nahe beieinander. Im Unterschied zu gängigen Operetteninszenierungen zeigen wir aber nicht Anzüglichkeiten und Frauen als Beuteschema. Unsere Frauen auf der Bühne sind selbstbewusst und zeigen den Männern, wo es lang geht. Das entspricht auch durchaus dem Frauentyp von 1915.“

Zum Inhalt:

Der junge Fürstensohn Edwin ist in die berühmte Varietésängerin Sylva Varescu verliebt und möchte sie heiraten. Seine Eltern wissen dies zu verhindern und verkünden Edwins Verlobung mit seiner Cousine Stasi. Enttäuscht will Sylva nun ihre geplante Amerikareise antreten, um dort Karriere zu machen. Doch die Trennung ist nicht für immer. Bei der Verlobungsfeier von Edwin und Stasi taucht Sylva mit Edwins Freund Graf Boni auf, als dessen Frau sie sich ausgibt. Edwin schöpft Hoffnung und will seinen Freund überreden, sich scheiden zu lassen. Doch die selbstbewusste Sylva sieht sich nicht als Heiratsspielball von Adels Gnaden und enthüllt ihre wahre Identität als Csárdásfürstin – ein Skandal. Erst als ein Familiengeheimnis der Fürsten ans Licht kommt, scheint dem Glück nichts mehr im Wege zu stehen.

Musikalische Leitung Philipp von Steinaecker

Regie Georg Schmiedleitner

Bühne Stefan Brandtmayr

Kostüme Cornelia Kraske

Choreografie Marcel Leemann

Chorleitung Sandro Filippi

Licht Micha Beyermann

Dramaturgie Ina Tartler

Mit  Aloysia Astari, Andrea De Majo, Julia Gampl, Andreas Jankowitsch, Brigitte Jaufenthaler, Georges Kern, Christian Kotsis, Gregor Krammer, Bernadette Leitner, Sarah Merler, Talia Or, Peter Schorn, Paul Schweinester, Marie Smolka und zusätzliche Sänger*innen

CHOR Hochschule für Musik Konservatorium „Claudio Monteverdi“ Bozen

Es spielt

Haydn Orchester von Bozen und Trient

Premiere

Donnerstag

17. Mai 2018

20:00 Uhr

Stadttheater Bozen / Großes Haus

Stückeinführung mit Dramaturgin Ina Tartler

Dienstag

24. Mai 2018

19.15 Uhr

Weitere Vorstellungen

17. – 30. Mai 2018

Stückdauer

2 Stunden 30 Minuten, inklusive Pause

Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Haydn Orchester und gesponsert von der Südtiroler Volksbank. 

STOL war bei der Premiere on Tour und zeigt die schönsten Bilder. 

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