Startseite » PR Tipps und Events

Artikel vom Montag, 9. September 2019

Weltkulturerbe Transhumanz im Schnalstal

Am Sonntag, 15. September, kehrten die Schafe ins Schnalstal heim. Die Transhumanz steht an.

Foto: Lorenz Larcher

Foto: Lorenz Larcher

Die Transhumanz zwischen dem Ötztal in Nordtirol und dem Schnalstal in Südtirol ist einer der ältesten und größten Schafübertriebe des gesamten Alpenraumes.

Es ist eine Jahrhunderte alte und noch immer lebendige Tradition. Der archaische Brauch des Schafübertriebs, auch als Transhumanz bezeichnet, ist Teil des immateriellen UNESCO Weltkulturerbes. Als einziger Schafübertrieb weltweit führt er gleichzeitig über einen Gletscher und eine Ländergrenze.

Jedes Jahr ziehen Hirten Mitte Juni mit drei- bis viertausend Schafen von den Dörfern Vernagt und Kurzras im Schnalstal über das Nieder- und das Hochjoch auf die Sommerweiden bei Vent im Ötztal (Nordtirol). Beim Schafübertrieb im Schnalstal überwinden Mensch und Tier in zwei Tagen bis zu 44 Kilometer, teilweise führt der Weg über Schneefelder und Felsrinnen.

Mitte September treten Schafe, Hirten und Hunde den deutlich weniger gefährlichen Rückweg an. Der Rückweg ist aufgrund der milderen klimatischen Bedingungen zumeist viel einfacher zu bewältigen als die Überquerung des Alpenhauptkammes im Frühjahr, die eine gewaltige Herausforderung für Mensch und Tier darstellt.

Am Sonntag, 15. September, war es wiederum soweit und die Schafe kehrten ins Schnalstal zurück. 

STOL war on Tour und zeigt die besten Bilder. 

Mehr Meldungen vom Bezirk

 

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite

zur Startseite Nicht mehr anzeigen
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos