Startseite » PR Tipps und Events

Artikel vom Mittwoch, 19. April 2017

Wohnungskauf: Die Bank als sicherer Partner

Die Investition in eine Immobilie ist für die meisten Menschen die größte Ausgabe, die sie in ihrem Leben tätigen. Umso sorgfältiger sollte sie durchdacht sein - zumal die Finanzierung oft über Jahrzehnte ein fixer Ausgabeposten der Familie bleiben wird

Loading the player...

Tipps zum Finanzierungskonzept und mehr erhalten Wohnungskäufer und Häuslebauer im Rahmen einer persönlichen Beratung bzw. beim „WOHNBAU Forum“ der Volksbank.

Am Beginn einer Immobilienfinanzierung steht der Finanzierungsplan: Der Kaufpreis wird dem vorhandenen Eigenkapital gegenübergestellt, die Differenz muss mit fremdem Kapital aufgebracht werden. Zunächst sollte die Möglichkeit überprüft werden,  in den Genuss einer Wohnbauförderung zu kommen. Diese sieht einen einmaligen Schenkungsbeitrag vor, unter anderem für den Erwerb eines freien Baugrundes, den Bau oder Kauf der Erstwohnung und die Wiedergewinnung der Erstwohnung. Auskunft geben die Ämter des geförderten Wohnbaus. Ist diese Option geklärt und sind alle Eigenmittel bekannt - dazu gehören neben dem Ersparten auch die mögliche finanzielle Hilfe der Eltern sowie ein Teil der Abfertigung oder eines Zusatzrentenfonds –, kommt zumeist ein Bankkredit ins Spiel.

Die Volksbank bietet speziell zum Thema Eigenheim/Wohnbau folgende Finanzierungsformen an:

  • Hypothekendarlehen mit variablem Zinssatz: Die Rate hängt von der Entwicklung des Zinssatzes ab. Der Zinssatz besteht aus einem variablen Teil (Wert des Bezugsparameters) und einem fixen Aufschlag (Spread). Der variable Teil ändert sich in vereinbarten Abständen aufgrund der Entwicklung des vertraglich festgelegten Parameters.
  • Hypothekendarlehen mit gleichbleibendem Zinssatz: Kunden profitieren von einemfixen Zinssatz und einer gleichbleibenden Rate für die gesamte Laufzeit und haben somit ihr Haushaltsbudget besser unter Kontrolle.
  • Weitere Formen von Hypothekendarlehen: Der Kunde kann sich für ein Darlehen mit einer konstanten Rate (es ändert sich die Anzahl der Raten je nach Entwicklung des Zinssatzes) bzw. ein Darlehen mit einem Höchstzinssatz entscheiden.

Gemeinsam mit dem Berater der Bank wird die ideale Finanzierungsform für den Kunden gefunden.

Wenn der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben wird, sollte für den Darlehensvertrag alles vorbereitet sein. Das heißt, der Weg zur Bank muss unbedingt erfolgen, bevor Verpflichtungen eingegangen werden. Denn lehnt die Bank nach dem Abschluss des Kaufvertrags den Antrag auf das Darlehen ab, weil beispielsweise die Sicherheiten nicht ausreichen oder die Bonität des Darlehensnehmers zu gering ist, muss der Kauf wieder rückabgewickelt werden. Das bringt hohe Kosten mit sich.

Bei einer Kreditanfrage wird eine Reihe von Unterlagen benötigt, die über das Einkommen des Kunden, über seine Sicherheiten sowie über den Wert der Immobilie Auskunft geben. Bankkunden benötigen einen Grundbuch- und einen Katasterauszug, ebenso einen Plan der Wohnung und die Bewohnbarkeitserklärung. Zusätzlich fragt der Kreditexperte nach der Steuererklärung der vergangenen 2 Jahre (Modell 730, CUD oder „Certificazione Unico“ bei Freiberuflern) und dem aktuellen Gehaltsstreifen, aus dem eventuelle monatliche Verpflichtungen ersichtlich sind. Wer um eine Wohnbauförderung angesucht und eine Simulierung gemacht hat, sollte diese Unterlagen ebenfalls mitbringen.

Welches Finanzierungsmodell ideal ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: vom Eigenkapital (im Idealfall sollten 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises zur Verfügung stehen – je mehr, desto besser), von der angemessenen Höhe der monatlichen Belastung und von eventuellen Zusatzeinkommen.

Mit dem reinen Kaufpreis ist es in der Regel allerdings nicht getan. Die Kosten für den Kauf einer Wohnung setzen sich zusammen aus:

  • Kaufpreis
  • Mehrwertsteuer (4 Prozent auf den Kaufpreis der Wohnung, bei Neubauten)
  • Registergebühren (2 Prozent auf die Katasterwerte, bei „gebrauchten“ Wohnungen)
  • Mögliche Maklerprovision (zwischen 2 und 3 Prozent des Kaufpreises plus  Mehrwertsteuer)
  • Bankspesen
  • Abfindungssteuer
  • Spesen für den Notar und notarielle Urkunden
  • je nach Zustand der Immobilie Ausgaben für die Renovierung

Grundsätzlich sollte mit Zusatzspesen von bis zu 10 Prozent des Kaufpreises gerechnet werden. Diese Summe muss beim Kreditantrag berücksichtig werden.

Weitere Informationen zum Thema Eigenheim und Wohnbau finden Sie hier.

Jetzt die Termine des Volksbank WOHNBAU Forums vormerken: 2. Mai in Brixen, 3. Mai in Meran und 4. Mai in Bruneck.

Bei dieser Mitteilung handelt es sich um eine Werbeinformation.

Mehr Meldungen vom Bezirk

 
Verpassen Sie keine wichtigen Artikel mehrAktivieren Sie die Benachrichtigungen
AktivierenMehr Infos