Montag, 05. Januar 2015

007 wäre beinahe in Südtirol gedreht worden

James Bond in Bozen? Im Rennen um die Winterszenen im neuen James-Bond-Abenteuer hat sich Österreich gegen Italien und die Schweiz durchgesetzt. Bis zuletzt war Südtirol im Gespräch.

Foto: © APA/EPA

Das bestätigte der Chef der Location Austria, Arie Bohrer. Die drei Drehorte in Österreich hätten das beste Gesamtpaket geboten. Dazu zählten aus seiner Sicht spektakuläre Orte wie das neue Restaurant im Gletschergebiet von Sölden, die Infrastruktur für die zwei Film-Crews von zusammen 500 Mitarbeitern sowie auch Geld aus dem Fördertopf.

Filmförderung, kleiner Beitrag

Angesichts eines Jahresbudgets der österreichischen Filmförderung von 1,5 Millionen Euro sei der gezahlte Betrag für eine Produktion, die auf Gesamtkosten von 300 Millionen Euro geschätzt wird, zwar auf den ersten Blick kaum nennenswert. „Aber der entscheidende Punkt ist, dass man überhaupt etwas anbieten kann.“

Dreharbeiten begonnen

Indes sollen die Dreharbeiten zum 24. Bond-Streifen „Spectre“ am Montag in Altaussee offenbar begonnen haben. Die Zahl der Schaulustigen hielt sich in Grenzen, dazu blies der Wind wohl zu eisig.

Feuerwehrboote zogen am Vormittag eine Plätte über den See, das Holzboot wird in den Film miteingebunden. Zugleich klopften mehrere Männern Eis von den Rotorblättern der drei bereitgestellten Hubschrauber. Später startete eine Maschine für Luftaufnahmen und schwebte länger in niedriger Höhe über dem See. Zugleich stand ein Transporthelikopter für schwerere Lasten bereit – und ein Rettungshubschrauber „für den Fall der Fälle“, wie Enrico Jakob von der CineStyria sagte. 

stol