Die Instandhaltungsarbeiten an der Bahnstrecke seien absolut unabdingbar, heißt es vom Schienenbetreiber RFI. Und bereits seit 2 Jahren programmiert. Lange im Vorfeld habe man sich mit den internationalen Partnern im Bahnverkehr, insbesondere mit der Deutschen Bahn und den ÖBB, abgesprochen. Auch seien Logistik-Firmen, die den Güterverkehr programmieren, rechtzeitig informiert worden.Man habe auch deswegen diesen Zeitraum gewählt, weil die allermeisten Industriebetriebe in Italien rund um Maria Himmelfahrt Betriebsferien hätten. Nun wurde auch das Regierungskommissariat in Bozen über die Komplett-Schließung der Bahnstrecke vom 10. bis 15. August informiert. Dort fürchtet man allerdings ein Verkehrschaos, wenn der komplette Zugverkehr auf die Straße verlegt wird. Denn schon ohne zusätzliche Fahrzeuge wie die Ersatzbusse, zusätzliche Lkw und mehr Individualverkehr durch die ansonsten mit dem Zug anreisenden Touristen gehören diese Tage auf der A22 zu den „heißen“.Endgültig steht die Schließung daher auch noch nicht fest, man werde die Einwände prüfen, heißt es von Seiten der Schienenbetreiber. Gibt allerdings auch zu bedenken, dass eine so lange Schließung gut vorbereitet und abgesprochen sein müsse und eine Verschiebung daher nur schwer möglich sei.D/ih