Sonntag, 15. April 2018

100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges

Am Samstag ist das Tiroler Gedenkschießen der Nord-, Ost-, Süd- und Welschtiroler am Schioeßstand von Goldrain eröffnet worden. Es steht unter dem Motto „1918/2018: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg – Zommholtn – Zommstian“ und findet bis zum 20. Oktober statt.

Die Schießbetreuer aus allen Landesteilen und Ehrengäste. - Foto: Südtiroler Schützenbund
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Die Schießbetreuer aus allen Landesteilen und Ehrengäste. - Foto: Südtiroler Schützenbund

Ortspfarrer Franz Eberhöfer zelebrierte am Beginn der Feier zusammen mit Schützen aus allen Landesteilen einen Wortgottesdienst. Bei der Heldenehrung feuerten Schützen der Kompanien Latsch, Morter und Goldrain unter dem Kommando von Markus Sachsalber von der Schützenkompanie Latsch eine Ehrensalve ab.

Die Vinschger Schützen. - Foto: Südtiroler Schützenbund

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch eine Bläsergruppe der Musikkapelle Goldrain-Morter. Bataillonskommandant Peter Raffeiner hielt die Gedenkansprache, in welcher er einen Rückblick über die Tiroler Geschichte vor 100 Jahren hielt und einen Bogen zu aktuellen Themen wie der doppelten Staatsbürgerschaft und den Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien spannte.

Foto: Südtiroler Schützenbund

Bezug zum Syrienkrieg 

Landeskommandant Elmar Thaler, der auch den aufgrund weiterer wichtiger Verpflichtungen verhinderten Landeskommandanten des Bundes der Tiroler Schützenkompanien Fritz Tiefenthaler vertrat, sprach in seinen Grußworten über den Angriff der Westmächte im Syrienkrieg in der letzten Nacht: „Man sieht, dass die Menschheit nichts aus der Geschichte gelernt haben. Bei den schweren Kampfhandlungen vor 100 Jahren, welche bei uns stattgefunden haben, haben letztendlich alle verloren, und deshalb ist es wichtig, dass wir heute mit einem Gedenkschießen an diese leidvolle Zeit erinnern.“

stol

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