Freitag, 11. September 2015

100 tote Fische in Nordtiroler Bach: Verursacher hatte Pool entleert

Die Polizei im Bezirk Kufstein hat einen 72-Jährigen ausgeforscht, der verunreinigtes Wasser eingeleitet haben soll. Der Schaden liegt in vierstelligen Euro-Höhe.

Über hundert Fische sind in einem Nordtiroler Bach verendet. (Foto: "D"-Archivbild)
Über hundert Fische sind in einem Nordtiroler Bach verendet. (Foto: "D"-Archivbild) - Foto: © D

Ein 72-jähriger Einheimischer ist von der Polizei als Verursacher des Fischsterbens im Rumersbach in Niederndorf im Nordtiroler Bezirk Kufstein ausgeforscht worden.

Der Unterländer habe verunreinigtes Wasser aus seinem Pool in den Bach geleitet, teilte die Landespolizeidirektion am Freitag mit. Am Donnerstag waren über 100 tote Fische in dem Gewässer entdeckt worden.

Die verendeten Setzlinge und Jahrlinge wurden auf einem Streckenabschnitt von rund 300 Metern gefunden. Der Schaden liegt in vierstelliger Höhe. Gegen den Mann wird Anzeige an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet, erklärte die Exekutive.

apa

stol