In den letzten drei Monaten des Jahres 2009 wurden 236 Babys geboren und beim Meldeamt eingetragen, fünf mehr als im vorherigen Trimester. Zur Welt kamen 124 Buben und 112 Mädchen. Die Geburtenrate beträgt somit 9,2 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner. Im selben Zeitraum wurden 261 Todesfälle verzeichnet, 53 mehr als im vorherigen Trimester: 114 davon waren Männer, 147 Frauen. Die entsprechende Sterberate beträgt demnach 10,1 Todesfälle je 1.000 Einwohner. Der Geburtensaldo (Differenz zwischen Geburten und Todesfällen) ist mit minus 25 Einheiten wieder negativ.Dass die Bevölkerung der Landeshauptstadt wächst, verdankt die Stadt also nicht den Boznern selbst, sondern der Zuwanderung: Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2009 sind 961 Personen nach Bozen gezogen.34,0 Prozent kamen aus anderen Südtiroler Gemeinden, 32,6 Prozent aus anderen Provinzen Italiens und 30,9 Prozent aus dem Ausland. 681 Personen sind im vierten Trimester 2009 aus Bozen abgewandert: 366 davon in eine andere Südtiroler Gemeinde, 206 in eine andere Provinz Italiens und 35 Personen ins Ausland. Insgesamt stiegen die Abwanderungen um 25,9 Prozent im Vergleich zum vergangenen Trimester. Der Wanderungssaldo (Differenz zwischen Zu- und Abwanderungen) steht bei plus 280 Einheiten.